Was geschah… im Juli 2018

NADINE

Dieser Monat stand im Zeichen von Prüfungen, Prüfungen und Prüfungen. Aus diesem Grund habe ich weder viel Zeit zum Lesen, noch zum Schauen von Filmen, gefunden. Aber bald ist die Zeit auch wieder rum und ich habe noch etwas Zeit zum Entspannen, bevor dann mein dreiwöchiges Praktikum beginnt.

Gelesen:

*Die drei Sonnen von Cixin Liu: Das Buch habe ich letzten Monat begonnen und diesen Monat beendet.
Das Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Einerseits fand ich die Idee dahinter faszinierend, auch wenn ich leider Null Ahnung von Physik, Chemie oder dergleichen habe, hat es mich gepackt und ich fand die Sache mit dem Computerspiel eine gute Idee. Die Geschichte fängt stark an, lässt aber, insbesondere was die Erzählgestaltung betrifft, etwas nach. Über eine Sache am Ende bin ich mir auch nicht sicher, ob ich es cool oder total bescheuert finden soll (Leser wissen bestimmt was ich meine). Die Charaktere bleiben blass, ohne jegliche Konturen. Emotionale Bindung aufbauen? Fehlanzeige. Dennoch hat die Story mich gepackt und ich werde mir den zweiten Teil holen, um zu erfahren wie es weiter geht. Ich bin gespannt, was auf mich zukommen wird und ob die Gesellschaftskritik weiter ausgeführt wird.

Freut euch bald auf eine längere Rezension zu dem Buch in einer etwas anderen Form…

Gesehen:

*Requiem for a dream:
Kurzbeschreibung: Eine Schar von Verlierern: Harry ist ein kleiner Dealer in Brooklyn, immer auf der Suche nach dem nächsten Schuß und voller Hoffnung auf das große Geld. Er und sein Freund Tyrone strecken Heroin und sind auf dem Weg nach Florida, um es dort an den Mann zu bringen. Harrys Freundin Marion bleibt in New York. Sie ist schön, aus gutem Haus – und ebenfalls hoffnungslos süchtig. Mit dem Dealer Big Tim tauscht sie Sex gegen Dope. Harrys Mutter hingegen scheint einen Treffer gelandet zu haben: Sie ist als Kandidatin für ihre Lieblings-TV-Show eingeladen. Bis zu ihrem Auftritt möchte sie mit Hilfe von Appetitzüglern abnehmen. Doch durch ihren Pillenkonsum verliert sie völlig den Kontakt zur Realität… (Quelle: https://www.amazon.de/Requiem-Dream-Ellen-Burstyn/dp/B00005UE6T)

Eigentlich habe ich mir geschworen, mir diesen Film kein zweites Mal anzusehen. Wieso? Weil der Film einen seelisch fertig macht. Warum ich mir den Film dennoch ein zweites Mal angesehen habe? Weil ich einen Film für eine Hausarbeit benötigte und mir dieser sofort beim Überlegen eingefallen ist. Requiem for a dream ist harte Kost und gleichzeitig großes Kino. Wie der Regisseur den seelischen Fall seiner Protagonisten darstellt, meisterlich. Der Film ist schnell geschnitten, hat viele Parallelmontagen und dann diese Musik! Wie ihr merkt, der Film hat es mir angetan.

*Der Geschmack von Rost und Knochen:
Kurzbeschreibung: Steph geht in ihrem Beruf als Waltrainerin im südfranzösischen Marineland auf. Der bullige Ali, der mit seinem fünfjährigen Sohn bei seiner Schwester Unterschlupf und schließlich Arbeit als Türsteher einer Disco gefunden hat, rettet Steph vor einem prügelnden Gast. Danach gehen beide wieder ihrer Wege. Bis Steph bei einem Unfall ihre Beine verliert. Sie nimmt instinktiv Kontakt zu Ali auf, weil er der einzige ist, von dem sie sich erwartet, dass er sie nicht bemitleiden wird. (Quelle: https://www.amazon.de/Geschmack-von-Rost-Knochen/dp/B00CGBAHAO)

Ein ruhig erzählter Film, der sich Zeit für seine Protagonisten lässt. Sehr berührend. Eine Szene nimmt einen wirklich emotional mit. Marion Cotillard ist einfach bezaubernd, ich liebe diese Frau. Auch Matthias Schoenaerts macht seine Arbeit mehr als ordentlich und schafft es sympathisch und unsympathisch gleichzeitig zu sein. Oft wusste ich nicht, was ich von ihm halten sollte. Bei den Verletzungen von Steph ist die Kamera stets dabei und zeigt alles schonungslos. Lasst euch auf den Film ein 🙂

*The Greatest Showmann:
Kurzbeschreibung: Barnum kommt als Assistent seines Vaters, eines armen Schneiders, auch in die Villen der Reichen. Dort lernt er ein Mädchen kennen, in das er sich schon als Junge verliebt. Doch sie muss aufs Internat und er nach dem Tod seines Vaters versuchen, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Er heiratet sie, als er alt genug ist, gegen den Willen ihrer Eltern. Nachdem er seinen langweiligen Job verliert, stürzt er sich in die Realisierung seines Kindheitstraums, die Menschen zum Staunen zu bringen. (Quelle: https://www.amazon.de/Greatest-Showman-dt-Hugh-Jackman/dp/B078RVB22Z)

Leider im Kino verpasst, jetzt endlich nachgeholt und ach ist dieser Film toll! Ein Film fürs Herz. Geradlinige Story mit klarer Message: Du bist toll so wie du bist, verstecke dich nicht! Kann plakative sein, ist es aber nicht. Wunderschön, charmant und voller Ohrwurmlieder, bei den ich am liebsten aufspringen, mitklatschen, tanzen und singen wollte. Ratet mal, welcher Soundrack jetzt bei mir rauf und runter läuft.

*13 Reasons Why (zweite Staffel): Hat es wirklich eine zweite Staffel benötigt? Das habe ich mich beim Schauen häufiger gefragt. Teilweise hat die Handlung sich wirklich gezogen. Dabei hat die Geschichte Potential, das leider aber nicht genutzt wurde.

*Once upon a time (erste Staffel): In Storybrooke sind Märchenfiguren gefangen und können sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern. Nur eine Person kann den Fluch stoppen. Von den Effekten wird es oft billig, da ist man mittlerweile einfach Besseres gewöhnt. Dennoch ganz nett und perfekt für eine kleine Lernpause.

*Orange ist the new black (Anfang der 6. Staffel): Die Frauengefängnisserie geht in eine weitere Runde, da ich noch am Anfang bin, kann ich zu der neuen Staffel noch nichts sagen.

SARAH

Gelesen:

*Panikpark (Gänsehaut) von R. L. Stine: Eine der liebsten Kindergeschichten meines Freundes, die ich mir nun unbedingt mal durchlesen sollte. Ich habe in meiner Kindheit nie solche Bücher gelesen, obwohl einige Jungs sie mal im Deutschunterricht vorgestellt hatten. Und jetzt bin ich darüber eigentlich ganz froh, denn so wirklich harmlos fand ich die Geschichte gar nicht. Es ist natürlich kein Horror oder Thriller auf Erwachsenenniveau, aber ich hab trotzdem schnell fertig gelesen, damit ich nicht von Monstern träumen muss. Auch wenn das Ende dann natürlich wieder sehr kindgerecht war, da man die Monster kaputtkneifen konnte.

Gesehen:

*Hours – Wettlauf gegen die ZeitDiesen Film „musste“ ich schauen, weil der gute Paul Walker der absolute Lieblingsschauspieler meines Freundes ist. Und obwohl ich am Anfang nicht wirklich Lust auf den Film hatte, hat er mich doch echt gepackt. Während dem Hurrikan Katrina muss ein Vater sein Neugeborenes mit einer Beatmungsmaschine vor dem Tod retten, deren Batterie immer nur Strom für wenige Minuten spendet. Und wenn man so die Uhr immer wieder ablaufen sieht, fängt man doch an mitzufiebern. Auch wenn man bei solchen Filmen eigentlich schon vorher denkt und hofft, dass es ein Happy End in letzter Sekunde geben wird.

*Ocean’s 8: Diesen Frauenpower-Film habe ich natürlich zu einem netten Mädels-Kinoabend gesehen. Und ich muss vorweg sagen, dass ich bisher noch keinen der Ocean’s Filme mit George Clooney geschaut habe. Aber die braucht man auch nicht unbedingt, um dieses Spin-Off mit der Schwester Debbie Ocean zu verstehen. Hier geht es diesmal eben um gerissene Frauen (in toller Besetzung wie Anne Hathaway oder Sandra Bullock) und einen – wie könnte es dann anders sein – Schmuckraub. Ob der am Ende gelingt, möchte ich jetzt aber nicht verraten.

*Ein ganzes halbes Jahr: Als das Buch zu diesem Film herauskam, habe ich mich gesträubt es zu lesen, da ich damals nicht in der Stimmung für Liebesgeschichten war. Aber dann hat es mich so begeistert, da es einfach alles andere als eine bloße Romanze war und mich wirklich berührt hat. Nun habe ich mich auch lange um den Film gedrückt, da ich mir kaum vorstellen konnte, wie diese tolle Geschichte in bewegte Bilder umgesetzt werden soll. Aber auch hier wurde ich überrascht, da Lou genauso süß und bunt dargestellt und gespielt wurde, wie man sie sich wohl vorgestellt hat. Ebenso überzeugt mich Sam Claflin, der nur in Wills altem Leben ein totaler Sunnyboy ist. Und auch Matthew Lewis ist hier nicht der ewige Neville, sondern sehr überzeugend Lous nerviger Sportlerfreund. Ich war von diesem Film wirklich überrascht, denn ich wurde oft von Verfilmungen enttäsucht.

*Mamma Mia: Ich muss es zugeben – ich liebe die Musik von ABBA. Und bevor ich diesen Film vor Jahren im Kino gesehen hab, gab es ihn als Musical auf Deutsch. Das habe ich geliebt und konnte alle Texte auswendig. Dann kam also die Verfilmung auf Englisch und die wunderbare Musik konnte mich leider nicht über den schief singenden Pierce Brosnan hinwegtrösten. Trotzdem habe ich den Film nun nochmal gesehen und einfach ein bisschen lauter mitgesungen, wenn mich die Schauspieler nicht überzeugen konnten. Ansonsten finde ich die Story einfach witzig und freue mich sehr, bald den zweiten Teil im Kino zu sehen.

*Pixels: Obwohl mich dieser Film nicht zu hundert Prozent überzeugt, habe ich ihn nun schon zum zweiten Mal gesehen. Das lag aber vor allem an Kevin James, den mein Freund sehr mag und der in diesem Film einen durchaus witzigen amerikanischen Präsidenten gibt. Die Handlung ist für ältere (etwas älter als ich, nicht beleidigend gemeint) Leute, die noch mit den Videospielehallen groß geworden sind, sicherlich etwas cooler. Mir gefallen die Animationen (die auseinanderfallenden Pixel sehen schon verdammt echt aus) ziemlich gut, ansonsten ist die Story eines Angriffs von Außerirdischen in Form von Pacman und Co. aber ziemlich abgedreht.

*Two Broke Girls (Staffel 6): Leider die letzte Staffel der beiden verrückten Mädels und man merkt deutlich, dass da eine siebte Staffel fehlt, denn das Ende ist viel zu offen. Ansonsten eine super Serie für Lernpausen, da die Story nicht wirklich anspruchsvoll ist und die Witze manchmal doch sehr flach sind. Ich mag sie trotzdem gerne.

*New Girl (Staffel 6 und 7): Ich weiß noch genau, wie es war, die erste Staffel New Girl zu schauen. Damals, gerade frisch getrennt, schaut man der süßen Jess dabei zu, wie sie auch gerade verlassen wurde und heulend Dirty Dancing schaut. Sie hat die Trennung mit ihren coolen Mitbewohnern überwunden, ich ein bisschen auch mit ihr. Denn ich habe diese Serie geliebt und es war wunderbar die Schicksale und Veränderungen der einzelnen Charaktere zu verfolgen. Nun war es also an der Zeit für die vorletzte Staffel und nach dem Happy End musste ich mir unter Tränen noch schnell die letzte Staffel kaufen. Das Serienfinale ist (ohne zu viel verraten zu wollen) wie die ganze Serie:  freundschaftlich, berührend, irgendwie ziemlich traurig und am Ende trotzdem verdammt witzig. Mir werden Jess, Nick und die anderen verdammt fehlen, auch wenn ich es gut finde, die Geschichte an dieser Stelle beendet zu sehen. Man sollte manchmal doch aufhören, wenn es am schönsten ist.

Juli 2018(keiner der Hinweise auf Amazon ist ein Affiliate-Link, sie sollen euch bloß die Kurzbeschreibungen zeigen)

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