Die Sache mit den Buchverfilmungen

Allein im letzten Jahr gab es unter anderem mit Ready Player One, Mortal Engines, Love, Simon und Der Junge muss an die frische Luft einige Buchverfilmungen in den Kinos. Damit wird es 2019 bunt durch die Genres weitergehen – mit Es: Kapitel 2 bekommt der erfolgreiche Horrorfilm aus dem Jahr 2017 eine Fortsetzung und auch das Jugendbuch After Passion wird auf der Leinwand zu sehen sein. Wieso nimmt (gefühlt) die Anzahl der Adaptionen an? Setzen Filmemacher*innen auf den Bekanntheitsgrad des Werkes? Was macht eine Buchverfilmung aus, welche konnten mich begeistern und welche haben mich enttäuscht zurückgelassen? Darum wird es in dem heutigen Beitrag gehen.

Wenn ich von der angehenden Verfilmung eines von mir geliebten Werkes höre, bin ich von der Neuigkeit hin- und hergerissen. Einerseits freue ich mich darauf, andererseits habe ich Sorge vor der Umsetzung. Wird mit dem Stoff „richtig“ umgegangen, bleiben meine Lieblingszenen erhalten? Ja, wir Buchlieberhaber*innen sind oft die strengsten Kritiker*innen. Wenn wir zufrieden mit dem Film sind, heißt das schon etwas.

Bei vielen beginnt die Enttäuschung schon beim Casting der Darsteller*innen. Wie XY hat blonde statt braune Haare? „XY wurde im Buch aber ganz anders beschrieben! Wieso wird nicht [irgendein*e Lieblingsschauspieler*in einfügen] genommen, der oder die würde viiiiel besser passen!“ Diese, im Vorhinein entstehende Empörung, kann ich oft nicht nach vollziehen. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir in den wenigsten Fällen gemerkt habe, wie der*die Protagonist*in aussieht. Dass Harry Potter grüne Augen hat, weiß ich nur, weil es so oft im Buch wiederholt wurde (und wegen den Empörungen, weil der arme Daniel Radcliffe keine Kontaktlinsen verträgt). Aus Die Chroniken der Schattenjäger ist Will Heronalde einer meiner Lieblingsfiguren, dennoch könnte ich nicht sein genaues Aussehen beschreiben. Ich stelle ihn mir im Kopf immer mit dunklen Haaren vor, es könnte aber auch gut sein, dass er blonde Haare hat.

Das ein perfekt übereinstimmendes Aussehen nicht alles ist, wird bei Betrachtung der Serie Shadowhunters deutlich: Katherine McNamara sieht darin aus, wie Clary in Die Chroniken der Schattenjäger beschrieben wird. Dennoch fehlt ihr (zumindest in der ersten Staffel – weiter habe ich die Serie nicht verfolgt) schauspielerisches Talent, um die Rolle glaubwürdig zu verkörpern. Da macht Lily Colins in der Verfilmung aus dem Jahr 2013 einen besseren Job. Jamie Campbell bekam von Seiten der Fans viel „Kritik“, obwohl er die passende arrogante Jace Attitüde verkörperte. Dennoch schaffen beide nicht, einen ansonsten miserablen Film zu tragen.

Gute und schlechte Adaptionen

Beliebt scheint die Verfilmung von Jugendbüchern zu sein, wenn man sich die letzten Jahre anschaut. Oft hatte ich da das Gefühl, dass sich weniger intensiv mit der Vorlage beschäftigt wird und die Verfilmungen eher so lala bis schlecht sind. Vielleicht weil es ja „nur“ Jugendbücher sind?

Wenige Inszenierungen haben es geschafft, mich zu überzeugen. Eine Ausnahme bildete Catching Fire, wo ich sowohl von dem Buch als auch von dem Film beeindruckt war, da er spannend und gut inszeniert ist. Leider bildete dieser eine der wenigen Ausnahmen. Was war das denn bitte mit Eragon und mit Tintenherz? An meine damalige Enttäuschung und Wut über das Ende von Tintenherz erinnere ich mich noch allzu gut. Mein zehnjähriges Ich hätte den Filmemacher*innen am liebsten einen Beschwerdebrief geschrieben und gefragt, was dieses furchtbar unlogische und kitschige Ende sollte, dass jede Fortsetzung unmöglich machte. War das vielleicht der Sinn dahinter?

Komplett misslungen ist auch die Verfilmung des ersten Vampire Academy Bands, Blutschwestern, der schlechteste Film, den ich je im Kino gesehen habe. Ja, ich habe von den schlechten Kritiken gehört und ja, dem Film wurde oft nur ein Punkt gegeben. Dennoch wollte ich mich selbst davon überzeugen. Ich hatte die verzweifelte Hoffnung, dass es vielleicht doch besser ist – leider hatten die Kritiken Recht. Der Film hat sich angefühlt wie eine reine Parodie. Alles war überzogen und lächerlich. Sicherlich, im ersten Band waren noch Teenager-Film-Aspekte vorhanden, dennoch lag darüber ein düsterer Unterton, der übergangen wurde.

Was kennzeichnet eine gelungene Adaption?

Hier sind wir bei einem Aspekt angelangt, den ich persönlich wichtig finde, die Atmosphäre: Die Atmosphäre des Buches sollte meiner Meinung nach auf die Leinwand projiziert werden. Da können Handlungselemente verändert werden, solange es schlüssig bleibt und die Stimmung des Buches mitgenommen wird. Das ist ein Grund, warum ich die Harry Potter Filme liebe. Sicherlich, es gibt einige Änderungen zu der Vorlage, einige Auslassungen, die ich schade finde, dennoch schafft es der Film, die Magie der Vorlage auf die Leinwand zu bringen. Dazu trägt besonders die Musik von John Williams bei. Die Tonlage von der Vorlage wird auch beim Marsianer übernommen. Dort inszeniert Ridley Scott einen packenden Science-Fiction Film, mit Bildern, bei denen ich mich freue, diese auf der Leinwand gesehen zu haben.

Veränderungen, ja oder nein?

Buch und Film sind zwei unterschiedliche Medien, die getrennt voneinander betrachtet werden sollten. Die Verfilmung von Shining des amerikanischen Regisseurs Stanley Kubrik habe ich direkt nach dem Lesen des Buches gesehen und war daher enttäuscht. Stephen Kings Werk hatte mich komplett begeistert und dann ist bei Kubrik nicht das Haus der Ursprung alles Bösen, sondern Jack Torrance wird zum Oberschurken. Im Buch versucht er noch sich dem Haus zu entziehen, dass aber zu übermächtig ist. Das Haus versucht auch auf die anderen Protagonisten Einfluss zu nehmen, nur sind die weniger anfällig dafür. Zwar ist die filmische Inszenierung gelungen,  dennoch hat mich die oben erläuterte Tatsache gestört. Ein halbes Jahr später habe ich einzelne Filmszenen in einem Uniseminar besprochen, weshalb ich Lust auf Shining bekommen habe. Beim zweiten Mal mochte ich plötzlich den Film, weil ich meine Leserbrille abgenommen habe.

Moderne Popsongs gab es in den 20er Jahren nicht, trotzdem sind sie in der Verfilmung von Der Große Gatsby aus dem Jahr 2013 vorhanden. Eine Sache, die aus filmischer Perspektive gemacht werden kann, ob es einem zusagt, ist Geschmackssache. Dass ein Klassiker aber nicht immer eine Modernisierung benötigt, zeigt die Verfilmung von Macbeth (2015), die den Text von Shakespeare verwendet, was sicherlich nicht die einfachste Sprache ist. Dennoch passt es und wird mit der düsteren Atmosphäre sowie den schönen Bildern zu einem Highlight.

Sollte man, um Enttäuschungen zu vermeiden lieber erst den Film schauen und dann das Buch lesen? Funktioniert das überhaupt? Nehmen die Protagonisten nicht gleich die Gestalt der SchauspielerInnen ein, die Vorstellung wird von der Inszenierung des Films überschattet? Funktioniert es, wenn man die Plot Points und Wendungen schon kennt? Die Fragen könnte man auch umkehren, denn anders herum weiß man auch schon was passieren wird und es geht vielmehr um die Art und Weise wie es umgesetzt wird. Daher lese ich auch gerne mal von einem Film, den ich gut fand, die Vorlage.

Mit den Büchern Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin habe ich erst im Laufe der Serie angefangen. Während das erste Band fast eins zu eins umgesetzt wurde, verändern sich die Wege immer mehr. Daher gab es trotz dem Kennen zentraler Handlungspunkte immer noch Überraschungen und Neues zu entdecken. Stellenweise mochte ich Handlungsstränge in den Büchern mehr und fand es schade, dass diese gestrichen oder mit anderen Figuren zusammengeführt wurden. Bei anderen Handlungssträngen, wie dem vom Brienne, war ich hingegen froh über die Straffung. Als die HBO Serie Game of Thrones die Bücher überholte, merkte man, dass das Fehlen der literarischen Vorlage. Die vorletzte letzte Staffel ist zwar immer noch auf einem hohen Niveau, dennoch lassen sich in Bezug auf die Dramaturgie und der Handlung Abzüge verzeichnen.

Fazit

Sollen wir als Buchleser*innen weniger kritisch mit einer Verfilmung sein? Jein. Das Buch sollte würdevoll umgesetzt werden, nicht wie bei Victor Frankenstein (2015), dessen Regisseur nach eigenen Angaben nichts mit dem Buch anfangen konnte. Dabei geht es nicht um eine Eins-zu-Eins Umsetzung, denn das ist in verschiedenen Medien nicht möglich. Call Me By Your Name endet anders als das Buch und dennoch sind beiden Enden auf ihre Weise perfekt: sie sind perfekt auf das jeweilige Medium abgestimmt. Auch ich neige oft dazu, pingelig und traurig über Änderungen zu sein, da muss ich auch immer erinnern, dass der Film ein eigenständiges Werk ist. Es muss als eigenständiges Werk funktionieren, damit es auch Menschen, die die Vorlage nicht kennen, mitnimmt und für sie verständlich ist. Der Film sollte als eigenständiges Werk funktionieren und dennoch sollte die Vorlage nicht außer Acht gelassen.

Wie seht ihr das? Was kennzeichnet für euch eine gute Verfilmung?
Lest ihr lieber erst das Buch oder schaut ihr euch erst den Film an?
Was sind eurer Ansicht nach die gelungensten Verfilmungen?
Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen 😊

20190131_1409016

Werbeanzeigen

14 Gedanken zu “Die Sache mit den Buchverfilmungen

  1. Ein wirklich sehr interessanter Blogbeitrag! 😊 Mir gefällt es, wie du einfach deine persönlichen Gedanken niederschreibst, ohne zu diplomatisch zu sein. Denn am Ende des Tages ist es nun mal sehr subjektiv. Ich bin immer ein Mensch, der sehr gut mit Veränderungen klar kommt. Doch erwische ich mich genauso bei Gefühlen der Enttäuschungen. Denn das gleiche gilt auch für Neuverfilmungen, die heutzutage deutliche Änderungen in der Story vornehmen.
    Oftmals hängt eine gelungene Adaption sehr von den Intentionen ab: Ob ein Filmstudio einfach nur Geld verdienen möchte, Änderungen zur Verständlichkeit oder, ob ein Filmregisseur eine gewisse Vision hat. Da ist es nicht überraschend, dass deswegen oft Abweichungen entstehen, weil wir alle unterschiedliche Stellen im Buch oder andere Aspekte große Bedeutung schenken (wie du auch beschreibst), wohingegen ein Regisseur oder Drehbuchautor auf andere Elemente wert liegt.
    Ich denke, das ist ein Thema, wo man ewig diskutieren könnte ☺️😄
    Toller Beitrag ❤️

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo!

    Das ist ein sehr schöner Beitrag, der zum Nachdenken anregt.

    Ich glaube, die Änderungen und Unzufriedenheit bei Fans hat viel mit der eigenen Vorstellungskraft zu tun. Auch wenn in Büchern einiges beschrieben wird, bleibt doch viel der Fantasie der Leser*innen (oder Drehbuchschreiber*innen) überlassen. Zwei Personen können ein und dasselbe Buch ganz anders wahrnehmen und sich z.B. die Charaktere ganz anders vorstellen. Zudem sind manche Bücher gar nicht 1 zu 1 umsetzbar. Ich denke da gerade an große Epen oder Fantasy. Die einen passen aufgrund ihrer Länge vielfach nicht in einen Film, bei den anderen reichen die filmischen Mittel teilweise nicht, alles umzusetzen, auch wenn heutzutage immer mehr möglich ist.

    Insgesamt kann ich deinem Fazit nur zustimmen: Eine Verfilmung muss funktionieren – auch wenn man die Buchgrundlage nicht kennt. Dabei ist es mir egal, ob es kleine Änderungen gibt. Nur mit sogenannten Verfilmungen, die kaum noch etwas mit dem Original zu tun haben, kann ich nicht viel anfangen.

    Liebe Grüße und ein schönes Restwochenende
    Sarah

    Gefällt 1 Person

    • Danke!!
      Ja da hast du vollkommen Recht, jeder stellt sich Dinge anders vor, daher kann man nie auf den gleichen Nenner kommen.
      Das nicht alles ein zu eins umsetzbar ist, meinte ich auch mit dem Ende von Call me By your Name, da es sich in den Gedanken des Protagonisten abgespielt hat, wäre das so nicht wirklich machbar.
      Das Original sollte noch erkennbar sein, finde ich auch.

      Danke, wünsche ich dir auch 🙂

      Gefällt mir

  3. „Die Atmosphäre des Buches sollte meiner Meinung nach auf die Leinwand projiziert werden.“
    Das ist für mich eines der wichtigsten Punkte.
    Ich war enttäuscht, dass bei „Die Berufene“ die Hautfarbe geändert wurde. Plötzlich war die schwarze, französische Lehrerin eine weiße blonde Frau und das Kind dunkelhäutig und nicht andersherum. Zwar wurmt mich das immer noch etwas, ABER der Film hat das Feeling des Buches wunderbar umgesetzt!

    Oft versuche ich Bücher nach dem Film zu lesen. Vor allem, wenn ich mehr wissen möchte. Denn selten kann und wird alles filmisch übertragen.
    Allerdings bin ich auch jmd der, wenn er das Buch/Comic gut fand und einen Trailer sieht, der so gar nicht meinen Vorstellungen entspricht, den Film vorerst ablehnt. Ich würde mich innerlich nur ärgern. Deshalb fragt mich mein Freund auch oft, ob ich das Buch kenne oder den Film mitgucken möchte XD

    Gefällt 1 Person

  4. Toller Beitrag, vielen Dank dafür!

    Früher hatte ich ein ziemliches Problem mit Buchverfilmungen. Immerzu habe ich mich über jede noch so kleine Änderung geärgert und war am Ende wahnsinnig enttäuscht. Heute ist das nicht mehr. Ich habe gelernt, beides getrennt voneinander zu betrachten, wodurch die Frustration weniger und die Freunde mehr wurde. Außer bei „Chroniken der Unterwelt“, da war die Besetzung einfach so grausam, dass ich das nicht ignorieren konnte. Zum Glück haben die Serienmacher da ein besseres Händchen bewiesen.

    Auf „After Passion“ freue ich mich übrigens. Die Bücher fand ich absolut grauenhaft, aber der Trailer sieht so aus, als könnten die Filmemacher da etwas zusammengezaubert haben, das mir gefallen könnte!

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

    Gefällt 1 Person

    • Ich war auch früher viel pingeliger und jede kleine Änderung war ein absolutes No-Go. Gut, dass man sich weiterentwickelt 🙂

      Die Bücher haben mich nie angesprochen, daher habe ich mir bisher auch noch nicht den Trailer angeschaut , werde ich mal nachholen 🙂

      Gefällt mir

  5. Ein ganz toller Beitrag meine Liebe :). Ich finde übrigens Catching Fire auch super inszeniert, schon das Buch war mein Liebling und der Film ist in meinen Augen auch der Beste Teil der Reihe, da passte einfach alles.

    Aber kommen wir erstmal zum Beliebten Meckern über das Casting. Ich finde das ja unfassbar nervend. Erstens: Man hat besagten Schauspieler ja noch gar nicht in der Rolle gesehen, wie will man also beurteilen, ob er nicht passt? Optisch kann man ja noch einiges anfangen. Bei Kat McNamara sind die Haare ja gefährt, die sind ja im echten Leben Blond. Wenn jemand Kontaktlinsen verträg lässt sich ja auch so ein Detail wie die Augenfarbe anpassen. Da ist also immer noch Raum für Veränderung gegeben, sodass man bestimmte Dinge anpassen kann. Natalie Dormer ist ja beispielsweise auch Bond, hat sich aber ihre Haare braun gefärbt, weil Anne Boleyn dunkelhaarig ist. Für sie kam es gar nicht in Frage sie mit blonden Haaren zu spielen, was die Produzenten ja erst wollten. Sie hat das dann auf eigene Faust gemacht, kam so zum Set und der Ausstrahlung der Figur hat das gut getan, da sie so halt auch zu den Beschreibungen gepasst hat. Sieht man erstmal ein Bild von ihr mit blonden Haaren, wird ja gleich der Ruf laut, dass das nicht passt. Am Ende hat sie die bisher beste Darstellung der historischen Person abgeliefert, da kam bisher auch niemand anderes ran. Weil alles passte, vor allem auch ihr Auftreten. Und auch wenn die Optik am Ende nicht 1-zu-1 passt, viel wichtig ist doch das man die Figur glaubhaft spielen kann sowie ihre Auftreten, ihr Verhalten usw. richtig zum Leben zu erwecken. Das Schauspielerische Talent sollte da immer Vorrang haben. Zweitens: vergessen viele das so ein Castingprozess ja auch ne komplizierte Sache ist. Klar gibt es Schauspieler/innen, die sind vielleicht nicht nur die Wunschkandidaten von Fans, sondern auch der Produzenten, aber nicht immer sin die verfügbar. Und wenn man ein offenes Casting dabei ist, muss halt auch die passende Person dabei sein, wo beides zutrifft Aussehen und Talent.

    Was Änderungen betrifft: Ich finde es auch wichtiger, dass man die Atmosphäre eines Buches auf die Leinwand packt. Änderungen sind bei vielen Büchern halt unerlässlich, weil Film und Bücher unterschiedliche Medien sind. Schon die Laufzeit bedingt dass gewisse Sache rausgelassen werden. Bei Harry Potter hat man finde ich alles wichtige drinnen, damit auch Nicht-Buch-Leser die Geschichte verstehen und darauf kommt es doch am Ende an. Solange die Schlüsselszenen vorhanden sind, passt bei mir alles. Übrigens finde ich das es da noch einmal einen unterschied zwischen Film / Serie gibt. Bei Filmen habe ich das Gefühl, dass man schärfer Änderungen kritisiert, während Serien ja oft komplett von der Vorlage abweichen, aber trotzdem auch von Buchfans gefeiert wird. Wsl weil man hier eine längere Laufzeit hat und so ebenfalls noch überrascht wird von Cliffhanger und Staffelnfinalen. Nehmen wir mal Pretty Little Liars oder Vampire Diaries, die haben beide nicht mehr viel mit den Buchvorlagen gemein und lösen sich recht flott von ihnen. Gestört hat das aber niemanden groß.

    Zu meinen liebsten Buchverfilmungen gehören übrigens folgende Werke: Outlander (da bleibt man halt echt nahe am Buch, was ich hier wiederum aufgrund des Genres und der historischen Timeline wichtig finde), Gone Girl (dürfte dich nicht überraschen), Harry Potter, Love Rosie, die Dan Brown Verfilmungen, die ersten zwei Panem Filme (bei den letzten macht die Teilung es kaputt), Rizzoli & Isles ( auch wenn man da von der Vorlage abweicht, aber mir gefallen beide medien), Vampire Diares und Pretty Little Liars (wo mir die Serien besser als die Vorlagen gefallen haben). Abseits davon gibt es aber auch einige Flops wie Friedhof der Kuscheltiere (hat es gar nicht geschafft die Essenz des Buches und die Charaktere zu erfassen, deshalb freue ich mich auf den zweiten Versuch), Die Bestimmung, die letzten beiden Panem Filme, PS Ich liebe dich usw.

    Gefällt 1 Person

    • Dankeschön für dein liebes Kommentar. Oh ja das wäre super Nadine, wollte dich eh deshalb noch anschreiben, weil ich gelesen hatte, dass du sie wieder besuchen wirst :). Für mich wäre Leipzig auch zu weit weg, da müsste ich auch übernachten und das kann ich mir aktuell nicht leisten.

      Ich mochte Dan ja auch, deshalb bin ich auch kein Fan des Finales und denke mir die letzten Minuten der Folge einfach weg xD. Auf deine Meinung zu YOU bin ich soo gespannt, wie gesagt die Serie ist definitiv Geschmackssache, ich würde dir aber trotzdem raten mal 2-3 Folgen zu schauen, denn ich brauchte auch etwas bis ich in den Erzählstil reingekommen bin, aber als ich dann drinnen war, habe ich die Serie sehr genossen und bin noch jetzt froh sie beendet zu haben.

      Also ich finde bei den Oscars kann man sich kaum über die Nominierungen aufregen, denn diesmal hat man ja wirklich auch auf Diversität geachtet und das gefällt mir. Sicherlich ist wieder der eine oder andere Film dabei oder auch Darsteller, dem hätte man es gegönnt, aber ich denke da gab es in den letzten Jahren schon extremere Fällen, wo ich mir gedacht habe, na dann ist jetzt aber unfair.

      Also ich muss gestehen, dass ich froh war das Buch vor dem Film gelesen zu haben, weil es halt doch ein anderes Leseerlebnis geworden wäre, wenn ich den Twist schon gekannt hätte. Ich glaube dann hinterlässt das Buch weniger Eindruck. Klar der Schreibstil ist immer noch ungewohnt, auch die Zeichnung der Figuren, aber der Twist hat das halt alles so besonders gemacht. Und der Film bleibt halt auch echt nah an der Vorlage, sodass man die Handlung eigentlich auch schon komplett kennt.

      Das ist ja schade, dass sich der Trip verschiebt, aber Vorfreude ist ja auch immer ne schöne Sache ;).

      Gefällt 1 Person

  6. Vielen Dank für deinen lieben & ausführlichen Kommentar!

    Ja da hast du Rech mit, schauspielerisches Talent sollte Vorhang haben und ja Casting sind eine komplexe Sache, da kann es auch sein, dass die perfekte Besetzung zurzeit einen anderen Film dreht.

    Mit dem ersten Teil von Vampire Diaries habe ich angefangen, aber abgebrochen, da ist Elena so eine furchtbare arrogante Zicke ist und ich mit dem Buch nicht warm geworden
    bin. Pll habe ich nie gelesen.

    Bei Outlander bin ich noch auf das Buch gespannt. Love Rosie fand ich erst ganz gut, nachdem ich das Buch gelesen habe & noch einmal gesehen habe, fiel meine Begeisterung geringer aus, aber liebe auch die Vorlage. War erst einmal skeptisch ob ein Werk nur aus E-Mails und Briefen funktioniert und war positiv überrascht.

    Ja in Leipzig müsste ich auch übernachten, da ist Frankfurt einfach praktischer.

    Oh ja dieses Ende von Gossip Girl. Wenn man die Serie nochmal ansieht, fällt es einfach so auf das es nicht passt und das die Macher selbst keinen Plan hatten.
    Mit You habe ich jetzt angefangen und bin gespannt wie das Thema Stalking dort umgesetzt wird.

    Ja das stimmt 🙂

    Gefällt mir

  7. Pingback: Was geschah… im Februar 2019 | Wörter auf Reise

  8. Pingback: Der ultimative Buch TAG: Eintauchen in die fantastische Welt des geschrieben Wortes | Wörter auf Reise

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s