Media Monday #416 mit den Filmen Rocketman und Pride

Nach langem bin ich heute wieder beim Media Monday dabei, für den sich Wolf wieder kreative Lücken eingefallen lassen hat. In den letzten Wochen passte es bei mir oft zeitlich nicht, da ich oft Sonntags entweder unterwegs war oder arbeiten musste. Vielleicht werde ich es ab sofort wieder regelmäßiger schaffen, ich werde einfach schauen, wie viel Zeit und Lust ich habe.

1. Das erfreulichste, was mein Blog mir bisher beschert hat, ist der Austausch mit euch lieben Menschen, ohne der ein Blog nicht funktionieren würde.

2. Mit deutlich mehr Zeit und unbegrenzten Ressourcen würde ich mich morgen sofort in ein Flugzeug nach Schottland setzen und die nächsten Monate in den Highlands mit Schreiben und Wandern verbringen oder nach La Ciotat in Frankreich schön ans Meer.

3. Hans Zimmer und John Williams verwechsle ich ja immer mal wieder, denn ich vergesse gerne, welche Filmkomposition von welchem der beiden Größen stammt.

4. Von meinen Lieblingsfilmen würde ich ja gerne eine schmucke Deluxe Edition besitzen, schließlich sind es meine Lieblingsfilme 😀

5. Rocketman hätte besser und gelungener kaum sein können, denn ich mag die Art und Weise wie der Film inszeniert- und die Songs etabliert wurden. Es hat kreative Elemente und ist kein klassischen Biopic. Taron Egerton leistet einen fabelhaften Job. Zudem ist das Ende wunderbar gewählt und lässt einen glücklich summend den Kinosaal verlassen.

6. Wenn andere Leute mir ungefragt meine Interessen madig zu machen versuchen, bekommen sie etwas passendes zu hören, da ich mich nicht mehr für meine Interessen rechtfertige, die Zeit habe ich hinter mich gelassen.

7. Zuletzt habe ich den Film Pride gesehen und das war eine gute Wahl, weil ich den Film bisher noch nicht gesehen habe und festgestellt habe, dass er echt gut ist. Er handelt von einer ungewöhnlichen Allianz, die sich ich im Jahr 1984 in Großbritannien gebildet hat. Eine Schwulen- und Lesbengruppe aus London beginnt die streikenden Bergarbeiter zu unterstützen, die erst widerwillig ihre Hilfe annehmen, dann aber beginnen, ihre Vorurteile zu überwinden. Regisseur Matthew Warchus hat einen witzigen und unterhaltsamen Film geschaffen, ohne dabei ernste Themen zu belächeln. Er zeigt, wie schwer die Situation für LGBQ+ in den 80er Jahren war, wie Eltern mit Unverständnis reagiert haben und welcher Beleidigung und Gewalt sie ausgesetzt waren. Außerdem wird auch mit Feingefühl auf AIDS eingegangen, ohne es nur am Rande zu erwähnen oder den Fokus darauf zu legen. Der Film versprüht Hoffnung und zeigt, was geschafft werden kann, wenn Menschen sich gegenseitig die Hand reichen und beginnen, sich gegenseitig zu unterstützen. Es zeigt, wie sehr es sich lohnt für etwas zu kämpfen und wie wichtig Solidarität ist. 

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5 Gedanken zu “Media Monday #416 mit den Filmen Rocketman und Pride

  1. PRIDE ist wirklich ein toller Film. Ich habe den Eindruck, dass er in Deutschland noch nicht so bekannt ist, daher habe ich mich sehr über deine ausführliche Beschreibung gefreut.

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  2. Meine Interessen verteidige ich auch nicht mehr, da habe ich keine Lust drauf und ehrlich gesagt, gehen die auch niemand anderes was an. Nervt mich immer, wenn andere der Ansicht sind ihr Lebensstil ist der einzig wahre – nein ist er nicht! Somit lasse ich mich da gar nicht mehr in lange Diskussionen verstricken, da gewinnt man eh nicht. Viele haben halt verlernt sich in andere hineinzuversetzen, was schade ist.

    Mit mehr Geld würde ich wsl endlich mal in die USA fliegen und da meinen Roadtrip entlang der Westküste machen. Dazu würde ich meinen Blog dann auch professioneller betreiben und dafür mehr Events wie Comic-Cons, Conventions allgemein oder Messen besuchen und darüber berichten. Aktuell ist das nämlich finanziell für mich auch nicht möglich, da alle Veranstaltungen zu weit weg stattfinden und ich die mit Übernachtung kombinieren müsste. Das tut dem Geldbeutel dann doppelt weh und ist fast wie ein Städtetrip vom Geld her. Ansonsten würde ich wohl auch andere Looks shooten. Aktuell verändert sich mein Modestil stark, aber mir fehlt auch hier das Geld in tolle Stücke zu investieren. Aber muss ich halt durch, das ändert sich ja nach dem Studium hoffentlich und der Blog wächst dann mit und zeigt diese Verwänderungen dann auch ganz schön.

    Bei der ersten Lücke: Dickes Dito. Das ist auch das Schönste am bloggen, das ich so viele neue Menschen kennenerlernen durfte, einige davon schon treffen durfte oder dadurch auch mein Podcast entstanden ist, wo ich regelmäßig mit Conny und Tami plaudere. Da reden wir sobald die Aufnahmen durch sind natürlich auch immer noch mal über Privates und Blogtechnische Dinge und das ist echt schön, da in meinem Freundeskreis sonst niemand bloggt und man so auch über solche Dinge sich austauschen kann. Genauso wie die Diskussionen über Kommentare oder die Sozialen Netzwerke, die möchte ich nicht mehr missen, denn sie haben mir gezeigt, dass ich mit meinen Hobbies und Ansichten nicht alleine bin und mir so mehr Selbstvertrauen gegeben. Ich bin gespannt, welche Blogger ich in den kommenden Jahren noch so kennenlernen darf und freue mich darauf.

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    • Dankeschön für das liebe Kommentar und Kompliment Nadine :).
      Dann bist du sozusagen umgeben von Familie, was ja gut und schlecht sein kann :D. Ja das mit den vorstellen ist so ne Sache, als ich während der Ausbildung ne eigene Wohnung mit einer Kollegin hatte, hatten wir uns die Frage auch gestellt und es dann gelassen, weil das halt in der Stadt doch kaum jemand macht. Wir haben halt dann zumindest immer Hallo gesagt, wenn wir mal jemanden von den Nachbarn im Treppenhaus getroffen haben, das war dann auch schon der Kontakt.

      Das ist aber schön, dass der Austausch dir dahingehend etwas gebraucht und dein Leben zum Positiven geändert hat :). Schade, dass der Schüler, bei dem du warst, so gar keien Lust drauf hatte. Warum macht er dann mit? Und das mit dem Mobbing finde ich ja schrecklich, weißt ja, dass ich das nicht verstehen kann, wie man so was machen kann.

      Rübkclickbend bewertet man halt vieles anders. Ich habe mal gelesen, dass der Mensch mit der Zeit die negativen Dinge vergisst und nur noch an das Gute denken, deshalb auch der Spruch: Früher war alles besser. Man erinnert sich halt lieber an das Schöne und verdrängt den Rest.

      Im Bus ist mir das auch schon passiert, da ist es aber nicht so schlimm, weil die Haltestellen so dicht auf einander folgen :D. Dann läuft man halt ein paar Minuten länger.

      Ja zehn Jahre ist heftig. So lange möchte ich auch auf keinen Film warten, der mich interessiert :D. Das könnte ich auch gar nicht, dazu bin ich viel zu ungeduldig, neugierig und möchte mitreden können.

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  3. Pingback: Was geschah im Juni… | Wörter auf Reise

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