Was geschah… im Juli 2019?

I´m back. In den letzten beiden Wochen habe ich mir eine kleine Auszeit genommen. Mein Fazit dazu sollte am Sonntag online gehen, nur da ich an dem Tag immer noch kein Wlan hatte, war es etwas schwierig. Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich es bei meinem Monatrückblick mit einbinde, bei dem es zum Schluss eine kleine Ankündigung bezüglich einer Blog Veränderung geben wird.

Der Blitzeinschlag hätte sich keinen passenderen Zeitpunkt suchen können, denn so habe ich nicht nur eine Twitter Pause, sondern dank dem guten Netz im Dorf auch eine Handy Pause eingelegt. Ich wurde quasi dazu gezwungen mich mit mir selbst auseinanderzusetzen. Mit Yoga habe ich angefangen, um mehr innere Ruhe zu erlangen und habe bemerkt, wie es dabei hilft, runter zu kommen und Selbst Akzeptanz zu lernen. Gott, das klingt ja so, als wäre ich auf so einem Hippie-Selbstfindungstrip gewesen und hätte dazu alle klischeebeladenen Beiträge dazu im Internet gelesen. Keine Sorge so schlimm ist es nicht, es ist nur manchmal gut, in sich selbst hineinzuhorchen. Okay, Okay, ich höre ja schon auf 😀

In den zwei Wochen habe ich auch wieder etwas an meinen Projekten gearbeitet. Der erste Teil mit 30.000 Wörter ist jetzt bei einer Freundin und bin gespannt, was sie dazu sagen wird, insbesondere weil ich meinem Schreibstil zurzeit etwas kritisch gegenüber stehe. Bei Projekt 2 sind knapp 5.000 Wörter dazu gekommen und ich habe weiter geplottet.

Für meinen Blog habe ich nach langem wieder Zeit gefunden und einige Beiträge vorproduziert, was mir lieber ist, als dieses von Woche für Woche schreiben. Insbesondere wegen meiner Bachelor Arbeit ist mir das lieber. Euch erwartet wieder eine bunte Mischung aus Bücher und Serien:)

Geschriebenes

Monatsrückblick Juli1.jpgIm Juli habe ich einen Reread gestartet, durch den Trailer zu der neuen HBO Serie zu His dark materials habe ich Lust auf die Bücher bekommen. Der Goldene Kompass und Das Magische Messer habe ich schon beendet, im dritten Bands stecke ich gerade. Es war erschreckend zu sehen, wie viel ich vergessen habe. Insbesondere Band 3 fühlt sich so an, als würde ich es zum ersten Mal lesen, da ich nur noch eine Szene vage in Erinnerung habe. Wie viel man in zehn Jahren vergisst!
Abgesehen davon habe ich noch Pans Labyrinth gelesen, dass auf meinem Lieblingsfilm von Guillermo del Torro basiert. Es war interessant dem umgekehrten Weg zu gehen, sonst besteht ja meistens eher ein Film auf einem Buch. Die Märchenkomponente wurde stärker ausgebaut und es gibt wunderschöne Zeichnungen. 

Gehört

Bei Hörbüchern ging es mit Harry Potter weiter und ich habe den vierten Band beendet. Ich tauche immer wieder gerne in die Zaubererwelt ein. Mir ist wieder aufgefallen, wie viel in den Büchern erklärt wird! Als Person, die über sämtliche Sachen Bescheid weiß, ging mir dieses Mal die lange Erläuterung gegen Ende etwas auf die Nerven, bei einem Hörbuch ist das Überfliegen halt auch etwas schwieriger.

Gesehen

Bei Yesterday (Kino) ist mir wieder aufgefallen, wie schwer es doch ist, Filme subjektiv zu betrachten. Ich war an dem Tag nicht in bester Laune und habe mich dazu gezwungen dennoch nicht das Treffen abzusagen. Zum Glück, denn wir waren erst lecker Essen und dann anschließend auf der Community Preview vom Dominik Porschen (Youtube Kanal Filmlounge). Ich hatte eine tolle Zeit und habe das Kino strahlend verlassen, der Film ließ meine innere Stimme verstummen und ich konnte abschalten. Das Yesterday mit einer Harry Potter Anspielung endet, hat den Abend noch perfekter abgerundet, denn jetzt bleibt er auf Ewigkeiten mit meiner besten Freundin und mir verbunden. Der Film punktet aber auch mit einer schrägen Idee, nach einem Stromausfall auf der ganzen Welt kann sich bis auf Jack niemand an die Beatles Songs erinnern. Dies sorgt für viele witzige Moment. Regisseur Danny Boyle hat auch Ed Sheran eine Rolle auf dem Leim geschrieben, der sich mit viel Selbstironie selbst spielt. Da ignoriert man doch gerne eine Liebesgeschichte, die nicht hätte sein müssen.

  • 25 km/ h (Amazon): Der Film mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel in den Hauptrollen hat mich positiv überrascht. Es war mehr den Wunsch meines Vaters ihn zu sehen. Deutsche Filme treffen eher selten meinen Humor und neigen zumindest im Mainstream Bereich schnell zu Überzeichnungen, anders in 25 km/h,  wo auch emotionale Töne getroffen werden. Zwei Geschwister, die sich auseinander gelebt haben und durch den Tod ihres Vater wieder zusammengeführt werden, beschließen sich einen Jugendtraum zu verwirklichen und mit ihren Mofas vom Schwarzwald bis an die Ostsee zu fahren.
  • Ein Goldfisch an der Leine (Amazon): Über den Liebesfilm aus den 60er Jahre bin ich wieder über meinen Vater gestoßen. Es ist eine amüsante Geschichte über einen Verkäufer für Angelausrüstung, der übers Angeln Besteller geschrieben hat und nun bei einem Wettbewerb teilnehmen soll. Was aber niemand weiß: Er kann selbst überhaupt nicht angeln.
  • Verstehen Sie die Bèliers? (Netflix): Ich hatte letztes Jahr das Glück und habe die französische Sängerin Louane in Köln live gesehen – eine talentierte und sympatische junge Frau. Jetzt habe ich auch den Film mit ihr gesehen, wo sie die einzige Person in der Familie ist, die sprechen und hören kann. Als sie ihr Talent fürs Singen entdeckt, ist sie Hin und Her gerissen zwischen ihrem Traum, eine musikalische Ausbildung in Paris zu absolvieren, und ihrer Familie zu helfen. Schaut euch auf Youtube den Film Clipp zu Je vole an, es ist wirklich sehr schön, wie sie singt und gleichzeitig Gebärdensprache für ihre Familie verwendet, damit diese versteht was sie singt.
  • Zurück in die Zukunft (Amazon): Ein Klassiker auf den ich noch einmal Lust hatte. Egal wie oft man ihn sieht, die Hektik des Films überträgt sich immer wieder auf den Zuschauer.
  • Alles eine Frage der Zeit (DVD, gibt es aber auch auf Netflix): Ein Liebesfilm, der gegen Ende verstärkt ein Familiendrama wird. Trotz der Zeitreise Komponente eine der schönsten und natürlichen Liebesgeschichte, die ich auf der Leinwand gesehen habe.
  • Cocktail für eine Leiche (DVD): Ein skurriles Kammerspiel von Alfred Hotchcook, seinem ersten Farbfilman an das ihr am besten ohne viel Vorwissen ran geht.
  • Shutter Island (Netflix): Ebenfalls ohne viel Vorwissen solltet ihr euch aufgrund der Wendung Martin Scorsese Film ansehen. Ein atmosphärischer, gut gespielter Thriller.

Serien

  • Stranger Things 3: Es hat dieses Mal länger gedauert bis die Serie in Fahrt gekommen ist, dafür war das Finale dann wieder gewohnt emotional. Positiv fand ich den Weg, den die Beziehung zwischen Steve und Robin eingeschlagen hat.
  • Teen Wolf: Mir war nochmal nach einem Rewatsch und auch wenn die Effekte nicht das wahre sind, macht es Spaß und Stiles ist einfach der beste.

Veränderung

Lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, meinen Blog selbst zu hosten. Ich fand es nur immer unnötig, so viel Geld auszugeben, wenn ich so einen kleinen Blog habe. Da ich allerdings ein günstigeres Angebot entdeckt habe, habe ich mich jetzt doch dafür entschieden. Denn es gibt deutlich teurere Hobbys und vor allem, wenn ich eh viel Zeit damit verbringe, warum nicht?

Daher wird es zu ein paar Änderungen kommen. Wer mir auf Twitter folgt, hat vielleicht meine kleine Umfrage zu den Kategorien mitbekommen. Ich möchte diese umändern und übersichtlicher gestalten. Daneben wird es bald ein neues Theme geben und es kann auch sein das ein paar Beiträge verschwinden und manche Beiträge unter einem anderen Namen auftauchen werden, nur damit ihr euch nicht wundert, was los ist. Ich freue mich über diesen Schritt sehr 🙂

Zitat des Monats

„Die Buchstaben waren wie Spuren im Schnee einer weiten, weißen Landschaft, die kein Schmeru je berührt hate und die nichts von Erinnerungen geplagt war, die zu finster waren, um sie zu bewahren, zu süß, um sie loszulassen.“ (S. 10 – Pans Labyrinth)

Was habt ihr im Juli so gelesen?
Habt ihr schon die ne Staffel von Stranger Things gesehen? Was sagt ihr dazu?

4 Gedanken zu “Was geschah… im Juli 2019?

  1. Teen Wolf geht immer, da bin ich ganz bei dir <3. Gerade rewatche ich ja noch Supernatural, aber Teen Wolf, Vampire Diaries und One Tree Hill würde ich mir ja auch noch gerne vornehmen :D. Finde das gerade ganz angenehm zwischen all den neuen Sachen abends auch mal was bekanntes zu schauen und so abzuschalten. Das bereitet mir die meiste Freude. Shutter Island ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, der ist spannend von der ersten bis zur letzten Minute und hat tolle Twists.

    Auf 25 km/h hast du mich jetzt neugierig gemacht, denn der Trailer hatte mich da jetzt auch nicht umgeworfen, aber deine Worte klingen ja positiv.

    Zu den Veränderungen: Ich bin gespannt. Hatte deine Kategorien Umfrage jetzt durch meinen Urlaub gar nicht mitbekommen, also lass ich mich mal überraschen.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Nadine,
    jap Toy Story 4 läuft auch an. Wünsche dir bei beiden Filmen viel Spaß und wie immer bin ich gespannt auf deine Meinung.

    Ich warte nur darauf, dass die Politik da jetzt auch handelt. Weil verstehen ist eine Sache, wenn aber dann den Worten keine Taten folgen und sich da an der Preisstruktur nichts ändert, dann bringt das auch nichts.

    Das dachte ich mir schon, meinte auch mal ein Video auf Youtube gesehen zu haben, wo diese Plot Holes aufgedeckt wurde.

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