Meine angefangenen Buchreihen

Einige Geschichten lassen sich nicht in einen Band pressen, weil sie zu komplex sind mit ihrer Fülle von Protagonisten und parallel laufenden Handlungen. Dies ermöglicht, Figuren über einen längeren Zeitraum „kennen zulernen“. Besonders für Fantasy und Sci-fi Bücher bieten sich Reihen an, um das Setting langsam einzuführen, sodass sich für die Leser nach und nach das Puzzle vervollständigt. Über Bände hinweg entdeckt man die Welt mit ihrer Geschichte und ihren Eigenarten. Bei Thrillern und Krimis sind die einzelnen Fälle meistens abgeschlossen und die Fortsetzungen erzählen einen neuen Mordfall.

Nicht immer wird das Niveau des Vorgängers gehalten, wenn der Autor seine eigene Messlatte sehr hochgelegt  hat und man mit mit einer Erwartungshaltung herangeht. Die Erwartungshaltung zeigt sich oft auch am Ende, wenn man eine Reihe über einen längeren Zeitraum mitverfolgt, beginnt man sich gewisse Vorstellungen zu machen. Ein anderes „Problem“ für uns Bücherliebende Personen ist der Zeitfaktor. Wann sollen wir die ganzen Bücher lesen? Und doch wird eine weitere Reihe angefangen, noch eine und noch eine, statt die eine erst einmal zu beenden. Dann gibt es die langen Zeiträumen, Schreiben und Übersetzen dauert nun Mal seine Zeit, nur häufiger sortiert das Gehirn die Handlung gerne mal aus und so wird vor dem Erscheinungsdatum alle Bücher nochmal gelesen, ist ja nicht so, dass der SuB Stapel immer weiter wächst. Dadurch haben sich bei mir einige Buchreihen angesammelt

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Herr der Ringe 2 & 3

Dieses Jahr habe ich Lust bekommen, den Klassiker des Fantasy Genres zu lesen. Doch statt mit dem zweiten Band weiter zu machen, habe ich mich erst wieder anderen Werken gewidmet und das obwohl ich den ersten Teil mochte. Vielleicht lag es an der Dicke des Buches? Ich kann es nicht sagen, ebenso wie in den folgenden Reihen. Beim Lesen entscheide ich intuitiv und kann mich nie an Challenges und Listen halten.  Mal sehen, wann ich zu Mittelerde zurückkehren werde.

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Der dunkle Wald

Hier mochte ich den ersten Band ebenfalls und auch hier habe ich dennoch nicht weiter gelesen, muss ich nicht verstehen, oder? Es ist mittlerweile einfach mal fast ein Jahr schon wieder her.

Worum gehts?

China, Ende der 1960er-Jahre: Während im ganzen Land die Kulturrevolution tobt, beginnt eine kleine Gruppe von Astrophysikern, Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt. Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Fünfzig Jahre später wird diese Vision Wirklichkeit – auf eine so erschreckende, umwälzende und globale Weise, dass dieser Kontakt das Schicksal der Menschheit für immer verändern wird. (Quelle: Amazon)
Hier kommt ihr zu meiner Gastrezension.

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Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin

Bei dem Buch liegt es daran, dass ich länger gewartet habe und nicht mehr in der Geschichte drin war, weswegen die Euphorie, es unbedingt zu lesen, verklungen war. Mittlerweile wartet er schon ein Jahr in meinem Regal.

Worum gehts?

Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten. (Quelle: Amazon)

angB8The Expanse

Weil ich die Serie mochte, habe ich Lust auf die Bücher bekommen und was stelle ich fest, nachdem ich den ersten gekauft habe? Die Reihe besteht bisher aus sieben sehr dicken Bänden. Das positive daran: Sie kosten jeweils zehn Euro. Zurzeit habe ich beim Ende des zweiten und der dritte steht schon parat.

Worum gehts?

Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Auf dem Mond, dem Mars, im Asteroidengürtel und noch darüber hinaus gibt es Stationen und werden Rohstoffe abgebaut. Doch die Sterne sind den Menschen bisher verwehrt geblieben. Als James Holden, Kapitän eines kleinen Minenschiffs, ein havariertes Schiff aufbringt, ahnt er nicht, welch gefährliches Geheimnis er in Händen hält – ein Geheimnis, das die Zukunft der ganzen menschlichen Zivilisation für immer verändern wird. (Quelle: Amazon)

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Das Problem bei in sich abgeschlossenen Büchern? Es gibt keinen Cliffhanger, der mich dazu zwingt weiterzulesen. Und so wartet die Trilogie auch noch auf mich, da sie aber sehr gut sein soll, werde ich mich ihnen in einer kalten Winternacht widmen, schließlich möchte ich mehr über die interessante Hackerin Lispeth Salander erfahren.

Worum gehts?

Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander im Auftrag des Onkels recherchieren. Was sie in der vangerschen Familiengeschichte zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt. (Quelle: Amazon)

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Skulduggery Pleasent

Beim sechsten Band habe ich Reihe mit dem eleganten Skelett im Anzug auf einen unbestimmten Zeitraum abgebrochen, da sie mir zu schräg wurde. Werde ich sie jemals beenden? Wer weiß.

Worum gehts?

Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten – eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet … (Quelle: Amazon)

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Zerrissene Erde

Bei der Reihe liegt es zur Abwechslung nicht an meiner fehlenden Motivation, sondern daran, dass die deutsche Übersetzung zum zweiten Band noch nicht erschienen ist. Man trifft mich nur selten am Erscheinungsdatum im Buchladen an, doch hier wird es der Fall sein, denn der erste gehört zu meinem Jahreshighlights: Hier kommt ihr zu meiner Rezension.

 

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Das Lied von Eis und Feuer

Nach dem miserablen Ende der Serie, warten mittlerweile bestimmt noch mehr sehnsüchtig auf George R.R. Martin. Ich zähle mich zu den Menschen, die endlich endlich das Buch in den Händen halten möchte. Nur . Doch lieber lässt er sich Zeit und es wird gut, statt wie es in der Adaption der Fall war.

 

Was bevorzugt ihr: Reihen oder Einzelbände?
Sammeln sich bei euch auch die Reihen?

 

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Freundschaften in Serien Tag #2

Was wäre das Leben ohne Freundschaften? Wenn man niemanden zum Reden hat, niemanden, mit dem man schöne Momente teilen kann?
Obwohl ich gerne Zeit für mich habe, um meinen Interessen nachzugehen oder um meine Energie Reserven aufzutanken, genieße ich trotzdem nette Gespräche und Unternehmungen mit Freunden sehr. Ohne sie ist die persönliche Entwicklung besonders in jungen Jahren eingeschränkt und nicht ohne Grund stehen die meisten Bösewichte alleine dar. Dennoch gehören zu Freundschaften auch Meinungsverschiedenheiten und die Entwicklung in eine negative Richtung. Um solche Beziehungen, Ermittlerduos und Cliquen geht es heute unter anderem im zweiten Teil von Nicole und meinem Tag zu Freundschaften in Serien, der den Abschluss unserer Beitragsreihe bildet. Wir freuen uns, wenn ihr Lust habt, den Tag ebenfalls auszufüllen. Denkt bitte daran, uns als Urheberrecht zu erwähnen, denn wir haben viel Zeit in die Erstellung investiert. Im Gegenzug verlinken wir gerne euren Beitrag unter unserem.

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10. Schönste freundschaftliche Entwicklung

Alaric & Damon (Vampire Diaries)

„I would have save you. In a heartbeat. No question. You would have gotten to grow up and have gotten the life that you wanted, the life that you deserve. And i know that i didn´t used to get that, but i do now, and I want that for you.“ – Damon

Die Verwandlung von Alarics Ex-Frau durch Damon und die Ermordung von Alaric bildete keinen guten Start für ihre Beziehung. Zu sagen, dass Damons Manieren in der ersten Staffel zu wünschen übrig lassen, wäre eine kleine Untertreibung. Doch zum Glück besitzt Alaric seinen magischen Ring und in Vampire Diaries ist Tod nicht gleich Tod. Über die Zeit gibt es wichtigere Dinge, die ihre Aufmerksamkeit verlangen, schließlich muss ihre gemeinsame Freundin Elena beschützt – und ein Ur-Vampir umgebracht werden. Somit wachsen sie über die Zeit immer mehr zusammen, Alaric entdeckt Menschlichkeit hinter Damons Fassade. Sie werden zu Trink-Kumpanen und besten Freunden. Beide nehmen nie ein Blatt vor dem Mund. Wenn ihnen etwas stört, wird es angesprochen. Alaric entwickelt sich zu Damons Moralischer Kompass und obwohl es schon lange her ist, dass ich Vampire Diaries gesehen habe, breitet mir der Gedanke an Damons Grabrede immer noch eine Gänsehaut.

11. Negative freundschaftliche Entwicklung

 Dan & Blair (Gossip Girl)

“I don’t want to be your friend Blair. I want more, I want you, and if you don’t feel the same way about me then I don’t think we should be seeing each other any more“ – Dan

Blair und Dan stehen stellvertretend für alle Protagonisten, die lieber Freunde geblieben wären (Dan & Vanessa *hust*). Dabei fing es so schön an: Zwei, die sich abgründig hassten, entdeckten Gemeinsamkeiten. Sie fingen an, mehr Zeit miteinander zu verbringen und ihre Vorurteile gegenüber dem Anderen abzubauen. Doch lediglich Freunde zu sein, funktioniert bei Gossip Girl nicht, denn da hat jeder mit jedem etwas.  Ein weiteres Drama musste her, um das Happy End von Blair und Chuck hinauszuzögern.

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12. Beste Clique

Stranger Things

Our friend has superpowers, and she squeezed your tiny bladder with her mind! – Dustin 

 

Erst fiel mir Pretty Little Liars ein, bis ich an Alison denken musste, die toxische Elemente in die Clique gestreut hat und die mir trotz ihrer Rehabilitation stets unsympathisch blieb. Besser hingegen fand ich die Clique in der ersten Staffel von Riverdale, die allgemein ein Pluspunkt der Serie war, Ich mochte die Treffen im Café und die Interaktionen zwischen ihnen.

Die Freundschaft der Protagonisten steht im Mittelpunkt dere Sitcom How I Met Your Mother. In einer witzigen Folge fällt ihnen mit einem Mal die Macken des jeweils Anderen auf und es beginnt sie gewaltig zu stören, bis sie die Eigenarten für ihre Beziehung wieder ignorieren. Nervige Macken hat jeder, die sich einfach nicht ändern lassen und die während bei dem einem auf Abneigung stoßen, von Freunden akzeptiert werden, weil sie auf der anderen Seite wissen, was sie voneinander haben. 

Habt ihr Freundschaften, die seit dem Kinderalter bestehen? Oft gestaltet sich dies etwas schwer, weswegen mir die Clique von Stranger Things gefiel, die sich mit dem älter werden wandelt. Während die einen von ihnen in Beziehung sind, ist Will noch kindlicher und trauert der alten Zeit nach. Konflikte tauchen auf, die sie zusammen meistern.

13. Schönste Mann-Frau-Freundschaft

Steve & Robin (Stranger Things)

Urheberrecht: Netflix

„We’re just friends.“ – Robin

Freundschaften zwischen den Geschlechtern gibt es gefühlt selten, zumindest habe ich mich mir hier beim Finden schwer getan. Durch Nicole habe ich leider erfahren, dass in Shadowhunter die Beziehung von Clary und Simon im Unterschied zur Buchreihe einen anderen Weg einschlägt. Schließlich fiel mir die dritte Staffel von Stranger Things ein und wie wunderbar ich es fand, dass nicht in die Klischee-Kiste gegriffen wurde. Steve und Robin werden kein Liebespaar, wobei alles danach aussieht. Dustin weist Steve mehrmals darauf hin, der durch ihr gemeinsames Abenteuer einsieht, wie witzig, hübsch und intelligent Robin ist. Jedoch steht sie nicht auf Jungen und somit wird es keine Beziehung zwischen ihnen geben. Man merkt, wie Robin mit sich kämpft, als sie es ihm mitteilt und statt sich darüber negativ zu äußern, macht er sich über ihren Frauengeschmack lustig und lockert damit die angespannte Situation auf: „Tammy Thomlson is a total dud.“

14. Eine Freundschaft, die ich vermisse

James Holden & Detective (The Expanse)

Urheberrecht: Netflix

„Sie erinnern mich an jemanden, es fehlt nur noch der Hut.“ – Anderson Dawes zu Holden.

Hier würde bei mir besser der Titel, „Eine Freundschaft, die ich gern hätte“, passen, denn dazu kam es nicht. Am Anfang konnten sie sich nicht leiden. Holden ist Miller zu naiv, Miller Holden zu rücksichtslos. Ihre Neckereien haben die gefährlichen Situationen auf dem Planeten Eros aufgelockert. Sie mussten um ihr Leben kämpfen und sind den Tod gemeinsam entkommen, schweißt das nicht zusammen? Die Geschichte hat etwas anderes mit Miller vor und so trennen sich ihre Wege. Amüsant fand ich, dass sich Holden widerwillig Millers Verhaltensweisen angenähert hat, die er zuvor so verabscheute. Ich glaube, sie wären gute Frenemies geworden.

15. Freundschafts zwischen historischen Persönlichkeiten

Uthred & Alfred (The Last Kingdom)

Hier schummle ich ein wenig, denn bei Uthred handelt es sich nicht um eine historische Person. Bei Alfred hingegen schon: Er war ab 871 König von Wessex, der unter sich die angelsächsische Königreiche vereinte und die Wikinger abwehrte.
Es ist eine Beziehung, die nicht von Herzlichkeiten geprägt ist. Der aufmüpfige Uthred, der als Däne aufgewachsen ist, eckt oft bei Alfred an, beweist ihm jedoch öfter seine Loyalität, der ihm wiederum schätzt. Nebenbei eine sehr empfehlenswerte Serie.

17. Bestes Ermittlerduo

Rust & Martin (True Detective)

Urheberrecht: HBO

Marty: „Do you wonder ever if you´re a bad man?“
Rust: „No. I don´t wonder, Marty. World needs bad men. We keep the other bad men from the door.“

Neben einem verworrenen Fall steht in True Detective die Beziehung zwischen den beiden Detektiven Rust und Martin im Vordergrund. Rust ist neu in Louisiana und macht sich mit seiner eigenen, verschrobenen Art keine Freunde. Widerwillig muss Martin mit ihm zusammen arbeiten, bei dem er Rust besondere Ermittlerfähigkeiten kennen lernt. Auch nach einem großen Krach, decken sie sich weiter und zum Schluss nähern sie sich einander wieder an.

Verkörpert werden die ungleichen Detektive großartig von Matthew McConaughey und Woody Harrelson, deren Zusammenspiel einfach fantastisch ist. Ich liebe die Szenen im Auto zwischen ihnen, wo Rust Martin seine pessimistische, Nietzsche Weltanschauung darlegt, der darüber wiederum völlig entsetzt ist. Neben einer genialen Actionsequenz sind es ihre Dialoge, ihre Beziehung zu einander, die zu der Qualität der Serie beitragen. Schön ist auch die Krankenhausszene zum Schluss zwischen den beiden.

18.  Eine zu Beginn erzwungene Freundschaft

The Expanse

„Our family is falling apart“ – Alex

Holden, Naomi, Alex und Amos arbeiten zusammen auf demselben Eisfrachter, der Canterbury, bis auf Naomi und Amos haben sie nichts miteinander zu tun. Dann müssen sie einem abgesetzten Hilferuf nachgehen, ihre Rettungsmission stellt sich als eine Falle heraus und die Canterbury wird zerstört. Fortan müssen sie, um ihr Überleben zu sichern, gezwungener Maßen zusammenarbeiten. Jeder von ihnen ist ein wichtiges Glied, sie ergänzen sich und bestehen so viele Gefahren, werden erst eine Crew und schließlich eine Familie und ihr Raumschiff, die Rosinante, wird zu einer Art zu Hause für sie. Keiner wird in Stich gelassen und alles dafür getan, um einander zu retten.
Zum Abschluss ein schönes Zitat aus dem zweiten Buch, Calibans Krieg: „Die Rosinante war ihre Heimat, und ganz egal, wie eindringlich ihm sein rationaler Verstand auch vorhielt, dass sie immer noch in schrecklicher Gefahr schwebten, die Heimat war gleichbedeutend mit Sicherheit“ (S. 264).

Viele weitere Freundschaften habe ich im ersten Teil unseres Tags beleuchtet, wie Bromance, die weibliche Version Womance dazu, Elter-Kind-Beziehungen ect. Schaut auch unbedingt bei Nicoles Beitrag vorbei, der parallel zu meinem Online gegangen ist. Da sich unserer Serien Geschmack zum Teil unterschiedet,  gibt es dort eine Menge Protagonisten aus anderen Produktionen zu entdecken. 

 

Freundschaften in Serien TAG #1

Freundschaften verdienen mehr Aufmerksamkeit, dass dachten Nicole und ich uns und haben deswegen eine kleine Beitragsreihe zu dem Thema erstellt. Letzte Woche ging es um unsere persönlichen Gedanken und was uns an der Darstellung in der Literatur und Medien stört. Wir sind uns einig: Wenn es um die große Liebe geht, werden Freundschaften oft verdrängt – zumindest in Jugendbüchern. In Serien hingegen sind uns durch die Genres hindurch wunderbare platonische Beziehungen zwischen den Geschlechtern, zwischen Geschwistern und Elternteile eingefallen. Vielleicht liegt es an der Länge der Serien, an dem größeren Cast, den mehren Nebenhandlungen? Wer weiß. Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spaß beim ersten Teil des Tags.

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1. Schönste Bromance

Scott & Stiles (Teen Wolf)

„Scott. just listen to me. You´re not no one. Scott, you´re my best friend. Okay, and i need you. Scott, you´re my brother. Alright, so if we´re going to do this, then i think you´re just gonna have to take me with you then.“ – Stiles

In der zu Beginn etwas trashigen Teenie-Werwolf-Serie steht die Freundschaft zwischen Scott und Stiles im Mittelpunkt, zwei weniger beliebten Jugendlichen, die bei den Lacross Spielen den anderen beim Tore schießen zu schauen müssen. Dann wird Scott von einem Werwolf gebissen und tauscht sein Asthma gegen sportliche Superkräfte ein. Doch statt deswegen abgehoben zu werden, bleibt die Freundschaft zu Stiles erhalten, der ihm bei seinen Verwandlungen beisteht. Sie geht auch trotz Scotts Beziehung zu Allison nicht unter. Durch die Staffeln hindurch halten sie zusammen, wandern durch Höhen und Tiefen gemeinsam. Es gibt ein schönes Bild, dass ich aus urheberrechtlichen Gründen leider nicht einfügen kann. Auf der obereren Hälfte sind Stiles und Scott einmal in der ersten Staffel zusammen in der Schule zusehen und darunter, ebenfalls Arm in Arm, in einer späteren Staffel. Die Schrift auf dem Bild dazu lautet: „Some things… never change.“ Und das ist gerade das schöne an ihnen, egal was passiert, sie bleiben zusammen, sind für einander da, lassen einander nie im Stich und akzeptieren den anderen mit seinen Eigenheiten. Einige meiner Lieblingsmomente der Serien beruhen auf ihren unerschöpflichen Zusammenhalt und ihre Liebe zu einander. Ich bin glücklich darüber, dass sie auch Gefühle zeigen können und keine krampfhafte Männlichkeit vorliegt.

Eine weitere tolle Freundschaft ist die von Sherlock und Jon, wobei es mich dort  in der vierten Staffel gestört hat, das Sherlock seinen besten Freund solange von seinem Tod im Glauben gelassen hat.

2. Schönste Womance

Betty & Veronica (Riverdal)

„Betty and i come as a matching set. You want one, you take us both“

Beim ersten Aufeinander treffen hätte man vielleicht nicht sofort vermutet, dass sie später so gute Freunde werden. Zumindest war das mein erster Gedanke. Mein zweiter war, dass sie auch ein gutes Paar abgeben würden (da gab es schon einige Vipes). Daraus ist zwar nichts geworden, dafür hat sich eine schöne Freundschaft entwickelt.
Während Veronica sich selbstbewusst und schlagfertig gibt, ist Betty unsicher und schüchterner. Sie sind sich ungleich und deswegen passt es gerade so gut. Betty nimmt die neue Schülerin in ihren Freundeskreis auf, die wiederum ihr hilft Cheerleader zu werden. Ein großer Pluspunkt ist die fehlende Hierarchie, sie begegnen sich auf Augenhöhe und unterstützen sich gegenseitig.

Viele schöne Freundschaften zwischen Frauen gibt es in der Serie Orange is the New Black. So in den ersten Staffeln zwischen Suzanne und Poussay, die leider eine traurige Entwicklung nimmt. Im Herzen weh hat mir auch die Trennung von Maritza und Flaca getan, die nach dem Aufstand in verschiedene Busse verfrachtet werden, die sie zu unterschiedlichen Gefängnissen bringen. Sie sind über die Zeit in Litchfield zu besten Freundinnen geworden, da konnte man sie doch nicht voneinander trennen.

3. Beste geschwisterliche Beziehung

Arya und Jon (Game of thrones)

„First lesson,“ Jon said.“Stick them with the pointy end“

In Game of Thrones liegen einige schöne Beziehungen zwischen Geschwistern vor, besonders bei den Starks. Herzlich waren immer Arya & Jon zu einander. Ja, streng genommen sind sie nicht verwandt, jedoch sind sie als Geschwister zusammen aufgewachsen. Jon hat ihr Nadel überreicht, ein Geschenk, von dem sie bei ihrer Ausbildung als Namenlose nicht trennen konnte. Das Wiedersehen der beiden ist eins, auf das ich mich am meisten gefreut habe.
Arya und Sansa hingegen waren zu Beginn wie Feuer und Wasser. Sie waren sich sehr unterschiedlich und haben sich als Kinder nicht verstanden. Jedoch entwickelten sich beide weiter, werden erwachsener, finden wieder zueinander und halten letztendlich zusammen.

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4. Schönste Eltern-Kind-Beziehungen

Scott & seine Mum Meilissa (Teen Wolf)

„Then be your own anchor- Sweetheart, let me tell you something no teenager ever believes, but i swear to youis the absolute truth – you fall in love more than once. It´ll happen again. And it´ll be just as amazing and extraordinary as the first time. And maybe just as painful. But it will happen again, I promise. And unitil then – be your own anchor.“

Alleinerziehende Elternteile finden mittlerweile verstärkt in die Serienwelt Einzug, wie auch in Teen Wolf. Scotts Mum Melissa zieht ihren Sohn allein groß, was mit dem Vater ist, erfahren wir als Zuschauer erst im Laufe der Staffeln. Durch ihre Arbeit im Krankenhaus ist es für sie nicht immer einfach und sie es hält nicht lange aus, streng und unnachgiebig zu sein. Das ist in dem Sinne kein Problem, da die Beziehung zu ihrem Sohn auf Vertrauen beruht und sie mit einem strengen Blick schafft, Gewissensbisse hervorzurufen. Sie gibt ihm viel Freiraum, hat dennoch immer ein offenes Ohr für ihn. Während Scott seinen Vater mit Abneigung begegnet, hegt er eine innige Beziehung zu seiner Mutter, die ihm sehr wichtig ist.

5. Schönste Mutter-Tochter-Beziehungen

Lena & ihre Mutter Doris 

„Doris: „[…] Und jetzt geh, Gurke, sonst mach ich Salat aus dir!“

Okay, das Wort schönste ist an dieser Stelle Auslegungssache. Lena und ihrer Mutter Doris streiten sich viel und sind sich oft uneinig. Doris ist ihrer Tochter peinlich, die unabhängig von ihr sein möchte und dennoch ihre Nähe sucht. Kleine Auseinandersetzen kenne ich auch an aus meiner Pubertät und wir haben uns trotzdem wie Lena und ihrer Mutter lieb gehabt.

Eine gute Beziehung haben Rebecca und ihre Mutter in Crazy Ex Girlfriend erst nicht. Ihre Mutter kommt oberflächlich und streng daher, ohne viel Liebe für ihre Tochter übrig zu haben. Dieser Eindruck wandelt sich, als man erfährt, was sie für sie gemacht hat und wie sie sich um ihre kranke Tochter sorgt.

Familie beruht nicht immer auf Blutsverwandschaft. Red ist in Orange is the New Black eine Ersatzmutter für Nicky geworden und versucht, ihr bei ihrer Drogensucht beizustehen und sie clean zu halten.

6. Schönste Sohn-Vater-Beziehung

Stiles & sein Vater Sheriff Stilinski

„I have to know everything. How the hell else i am supposed to take care of you?“
„You´re not supposed to take care of me! I´m the dad. You´re the son!“

Und schon wieder bin ich bei Teen Wolf. Wie kann es sein, dass ich ständig auf diese Serie zurückkomme, es gibt doch so viele Gute? Nur gerade hier wurden die Beziehung schön ausgebaut, wie zum Beispiel die von Stiles & seinem Vater, der ihn allein aufzieht. Ich bin erneut froh, dass sie ihre Gefühle zeigen. Wie Stiles mit Tränen seinem Vater im Arm liegt – da geht einem doch das Herz auf. Wie ihr merkt, ich mag es, wenn Protagonisten ihre Gefühle nicht unterdrücken. Wenn es wieder mal so war, dass etwas passiert ist, es passiert ja ständig was in Beacon Hills, und sie sich gegenseitig gesucht haben, haben sie sich immer glücklich umarmt. Teilweise versucht Stiles auch seinen Vater zu beschützen und die Rollen tauchen sich, weswegen ich das obige Zitat ausgewählt habe.

Eine weitere schöne Vater-Sohn-Beziehung haben Dan und sein Vater aus Gossip Girl in der ersten Staffel, die aber in den darauf folgenden Staffeln ein wenig untergeht.

7. Problematische Eltern-Kind-Beziehungen

Tyrion & sein Vater Tywin (Game of Thrones)

“Nothing but this. I did not do it. I did not kill Joffrey but I wish that I had. Watching your vicious bastard die gave me more relief than a thousand lying whores. I wish I was the monster you think I am. I wish I had enough poison for the whole pack of you, I would gladly give my life to watch you all swallow it!” – Tyrion Lannister to his father

Tyrion hat seinen Vater auf dem Klo erschossen, braucht es noch mehr Argumente, warum es eine problematische Elter-Kind Beziehung ist? Bis zum Ende kommt es zu keiner Versöhnung. Tywin konnte nie akzeptieren, dass seine Frau bei Tyrions Geburt gestorben ist und hat ihn deswegen gehasst, obwohl er dafür nichts konnte.
In The Original existiert eine weitere extreme Form einer toxischen Vater-Sohn Beziehung. Denn nachdem Klaus in einen Vampir verwandelt wurde, jagte sein Vater ihn und seine Geschwister über Jahrhunderte. Kein Wunder das dieser unter einem Vetrauensproblem leidet und überall Feinde in den eigenen Reihen sieht.

8. Beste unerwartete Freundschaft

Rebecca & Valencia (Crazy Ex Girlfriend)

„I´m going to be your wedding planner. You need one. Desperately, like with the headset and the black plants suits. Yeah, wow, I would actually totally crush that look“ – Valencia to Rebecca.

Am Anfang von Crazy Ex Girlfriend hasst Rebecca Valencia, schließlich ist sie mit ihrer großen Liebe zusammen und noch dazu richtig hübsch, da muss man doch als Frau wegen des Kerls verfeindet sein, oder nicht? Was für ein Quatsch denkt sich da die Serie und beide freunden sich an und werden gute Freunde. Dies ist eine schöne und erfreuliche Entwicklung, die man ansonsten wenig sieht. Valencia wird nachher auch Rebeccas Wedding Planerin und als diese plötzlich verschwindet, macht sie sich Sorgen.

In der ersten Staffel von Stranger Things hätte ich nicht gedacht, dass Steve und Dustin einmal so gute Freunde werden. Steve war arrogant und hätte sich nicht mit den kleinen Kindern abgeben. Doch Steve macht im Laufe der Serie eine Entwicklung durch und ich finde es schön zu sehen, wie er sich mit Dustin versteht, ihm hilft, ihn aufzieht und sich auf dessen Ideen einlässt.

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9. Toxische Freundschaften

Blair & Serena (Gossip Girl)

„I didn´t know to say to you. Or even how to be your friend after what i did. I´m so sorry“ – Serena to Blair.

Sie hassen, sie lieben sich, sie sind Ernstfeinde und vertragen sich wieder – die Beziehung von Blair und Serena war geprägt von Konkurrenzkämpfen, Vertrauensbrüche und Intrigen. In der ersten Folge von Gossip Girl wird ihre Beziehung direkt auf diese Art und Weise vorgestellt, denn während sich alle über Serenas Wiedersehen freuen, ist Blair davon nicht begeistert. Beide verhalten sich nicht wie Freunde es eigentlich sollten. Dennoch brechen sie den Kontakt nicht ab und sind auf ihrer verdrehten Art und Weise füreinander da und lieben sich. Oft tuen sie eineinender aber nicht gut, weswegen sie für mich eine toxische Beziehung haben.

Bei Klaus und Marcel aus The Original ist es ebenfalls ein ständiges abwechseln zwischen Freunde und Feinde, nur eine Nummer extremer, denn Vampire lösen ihre Probleme mit ein oder zwei Tote, Kollateralschaden und so. Über die Staffeln hinweg (zumindest bis dahin wo ich gesehen habe) vertragen sie sich, um sich dann doch wieder bis auf den Tod zu bekriegen.

Welche Wromance mögt ihr besonders?
In welcher Serie gefallen euch die Elter-Kind-Beziehungen?
Wie seht ihr die Beziehung zwischen Blair und Serena?

Eine weitere Ladung Freundschaften in Serien gibt es bei Nicole. Also schaut alle bei ihrem Beitrag vorbei und entdeckt noch mehr schöne Beispiele aus Produktionen, die ich selbst nicht gesehen habe.

 

 

 

Was geschah…. im August 2019

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet einen schönen Monat! Während ich gemütlich beim Tippen dieser Zeilen in meinem gelben Sessel sitze (wisst ihr, diese bequemen hohen von Ikea?), wandert mein Blick vom neu sortierten Bücherregal links von mir, über den selbstgebauten Huthalter meines Vaters über den Fernseher zu meinem großen Bett (endlich keine Schlafcouch mehr!!). Die Farbe an der Wand nimmt wieder ein tristes weiß an und inmitten von Brettern und Schrauben versuchen zwei Wesen, die im weitesten Sinne Ähnlichkeiten mit Menschen besitzen, den seitenlangen Zetteln Schritt für Schritt folge zu leisten.

Monatsrückblick August 8

Bis zu dem Punkt, gemütlich bei einer Tasse Tee im Sessel zu entspannen, hat es etliche Tage gedauert. Sämtliche Möbel mussten aufgebaut- und mein ganzer Kram (der doch mehr war, als gedacht) vom Studentenwohnheim in meine neue WG/ Wohnung transportiert werden. Gefühlt war ich den gesamten August damit beschäftigt. Nun beginnt ein neuer Abschnitt und ich bin gespannt, wie ruhig oder laut es hier wird und wie das Zusammenleben mit meinen neuen Mitbewohnern sich gestaltet. Da ich bisher in einer zweier Zweck WG auf engstem Raum gelebt habe, kann es im Vergleich zum Studentenwohnheim nur besser werden.

 

Monatsrückblick August

Neben dem Umzug ging es für mich mit meinen Eltern einen Tag zu der Hängebrücke Geierlay in die Eifel. Mit ihren 360 Metern über der tiefen Schlucht ist sie ein beeindruckendes Bauwerk, dass durch den Ansturm der Besucher an der tiefsten Stelle in der Mittel auch ordentlich schaukelte. Ansonsten war der August geprägt durch viele schöne Treffen, sei es Kino, Kaffee trinken in Köln oder Frühstücken in Aachen. Da der Tag nur 24 Stunden hat, war fürs Schreiben nicht viel Zeit (ich wäre gerne ein Vampir). Jedoch habe ich den ersten Teil von Projekt 2 bearbeitet und ihn an Testleser*innen geschickt, was mich ein wenig in Panik versetzt, weswegen ich erst einmal, bis ich die Rückmeldung habe, mich einer anderen Geschichte widmen werde. Denn was ist, wenn raus kommt, sie hätte kein Potential? Ja  Ja, ich bin nur ein klein wenig in Panik.

 

Auf den September freue mich trotz meiner Bachelorarbeit, bei der mein neuer Gliederungsentwurf auf dem Weg zu meinem Dozenten ist, weil nun der Herbst angebrochen ist und ich das Gefühl habe, nun endlich aufatmen zu können. Ich bin einfach kein Hitze Mensch, weswegen ich jetzt die kühlen Temperaturen mit Freude Willkommen heiße.

Bücher

Monatsrückblick August 7Ich habe das Gefühl, dass egal was im Monat ansteht, ich grundsätzlich drei Bücher lese. Irgendwie ist die drei dieses Jahr meine magische Zahl, nicht mehr und nicht weniger schaffe ich in einen Monat.

Beendet habe ich Das Bernstein-Teleskop von Philip Pullmann und habe weiter feststellen, wie viel ich seit damals vergessen habe. Da es der letzte Teil ist, möchte ich nicht zu viele Worte dazu verlieren, nur das es ein wunderbarer Abschluss ist und ich die Trilogie empfehlen kann.

Ebenfalls empfehlen kann ich auch Die Bücherdiebin, bei dem ich mich Frage, warum es jahrelang auf meinem SuB lag, denn es ist wunderschön geschrieben. Ich liebe es, Sätze mehrmals zu lesen und ihren Klang auf den nächsten Seiten noch zu spüren.
Der Tod (ja ihr habt ihr richtig gelesen) erzählt die Geschichte eines Mädchen während der NS-Zeit, der Worte in der schrecklichen Zeit beistehen. Das Buch ist eine Hommage an die Liebe zum geschriebenen Wort und von der Kraft, die von ihnen ausgeht. Erschreckendes und furchtbares geht mit schönen und menschlichen Momenten in der Geschichte einher, weswegen bei mir auf den letzten Seiten die Augen nicht trocken geblieben sind.

Nach Die Bücherdiebin habe die Erde verlassen und mit dem Raumschiff Rosinante, die Weite des Alls erkundet. Während technischer Fortschritt die Kolonialisierung des Weltraums herbeiführte,  hat sich menschlich nichts geändert: In The Expanse – Leviathan erwacht stehen der Mars, eine frühere Kolonie, heute eine eigenständige Militärmacht, der Gürtel, auf dem eine andere Schwerkraft herrscht, die ihre Bewohner ein großes und schlacksiges Aussehen verleiht und die Erde, kurz vor einem Krieg. Ihren Ausgang kann eine mysteriösen Macht, die freigesetzt wurde, beeinflussen. Das ist der grobe Kontext einer fesselnden Geschichte, bei der die Seiten nur so davon geflogen sind. Kurz zuvor habe ich die ersten beiden Staffeln gesehen, weswegen es interessant war, die Abänderungen zu sehen und den Protagonisten in die Köpfe zu schauen.

Filme

Als ich gehört habe, dass ein weiterer Toy Story Teil rauskommt, war ich skeptisch, denn für mich ist das Ende des drittes Films einfach perfekt. Das Niveau seines Vorgängers erreicht er nicht, dennoch ist er unterhaltsam, witzig und emotional.

Obwohl ich keine Comics lese, konnten mich gerade diese Elemente von Spiderman – A new universe begeistern. Vielleicht wird es doch mal in der Zeit dahingegend etwas zu ändern?

Memento von Christopher Nolen habe ich vor langer Zeit gesehen. Jetzt, wo ich mich in einem geistig gesteigerten Zustand befand, als nach meiner Weisheitszähne Operation, habe ich durch die Geschichte geblickt. Diese wird in schwarz-weiß gradlinig und in Farbe rückwärts erzählt. Der Protagonist Leonard besitzt kein Kurzzeitgedächtnis, was die Suche nachdem Mörder seiner Frau erschwert. Ein klasse Film mit einem unzuverlässigen Erzähler, wie ich es liebe.

Serie

Zurzeit bin ich im The Expanse Modus und habe die zweite Staffel zu Ende geschaut, die mir tausendmal besser gefallen hat als Staffel 1. Tolle Figuren, wunderschöne Bilder, spannend Story – ich bin verliebt

Zitat des Monats

„Aber ihr könnt mir glauben: Die Worte waren bereits zu ihr unterwegs, und als sie ankamen, hielt Liesel sie wie Wolken in den Händen und wrang sie aus bis auf den letzten Tropfen“ (S. 91)

Gebloggt:

 

Kennt ihr den Film zu „Die Bücherdiebin“ und wisst, ob er der Vorlage gerecht wird?
Was habt ihr im August gelesen und geschaut?
Startet ihr auch hin und wieder gerne einen ReRead?

Monatsrückblick August 9

 

Kinomagie & abgesetzte Serien|Media Monday #427

Mit dem Anbruch meiner Lieblingsjahreszeit, dem Herbst, ist mein Umzug nun endlich vollendet. Nachdem ich die letzten Monate bei meinen Eltern verbracht habe, heißt es jetzt wieder WG Leben, Nachhilfe geben und Bachelorarbeit. Ich freue mich darauf, wieder Routine zu haben und meine Sommer Depression hinter mich zu lassen. Hinter mich lassen wollte ich auch meine Vorurteile zu einem Film, der beim Anschauen meine negative Meinung verstärkt hat. Um welchen es sich dabei handelt und warum Kino auch abseits von Sci-Fi und Action Filmen ein Besuch wert ist, darum geht es im heutigen Media Monday, einer Aktion vom Medienjournal Blog.

1. Das letzte Drittel des Jahres ist angebrochen – höchste Zeit meine Produktivität aus der Sommerpause zurückzuholen. Ich möchte wenigstens eins meiner beiden Projekte dieses Jahr vollenden und außerdem meine Bachelorarbeit zu Ende bringen, um im Frühjahr mit dem Master zu starten.

2. Am laufenden Band werden Serien verlängert oder abgesetzt, Filme angekündigt oder eingestampft. Die Empörung oder Begeisterung, die das stets so mit sich bringt, bekomme ich kaum mit, da in den seltensten Fällen Serien oder Filme betroffen sind, die ich gesehen habe, Shadowhunter habe ich schon in der zweiten Staffel abgebrochen und ich kann mich nur an Faking-It erinnern, wo mich die Absetzung traurig gestimmt hat.

3. Kino ist ohne Frage noch immer der Ort für Filme schlechthin, doch welche Art von Film schaut ihr euch lieber daheim vor dem Fernseher (oder Laptop oder sonst was) an? Filme, bei denen ich mir unsicher war, ob mich ein Kinobesuch enttäuschen würde, die schlechte Kritiken bekommen haben und bei denen ich mir selbst ein Bild machen möchte. Ansonsten vertrete ich die Meinung, dass Filme grundsätzlich auf die Leinwand gehören. Volle Kinosääle geben auch Komödien eine andere Note, begeistern einen mehr als allein im Zimmerchen.  Ebenso kann man sich auf Dramen besser in einem geschlossenen dunklen Saal besser drauf einlassen, keine Ablenkung (soweit das Publikum sich angemessen verhält) & während man zuhause den Film vielleicht bei der Hälfte abbricht, um sich einen anderen aus der endlosen Netflixliste herauszusuchen, ist man im Kino eher dazu geneigt, bis zum Ende sitzen zu bleiben.

4. Ich selbst hätte mich beinahe dazu verleitet, Fifty Shades of Grey niemals eine Chance zu geben, denn ich hatte Vorurteile gegenüber diesem sexistischen Müll. Dann habe ich mir den Film angesehen, passend zu der vorherigen Frage auf DVD, und ich wurde in meiner Meinung verstärkt und habe keinen der darauffolgenden Filme je gesehen, geschweige denn nach den Bücher zu greifen.

5. Es muss nicht immer hochtrabende Arthouse-Filme sein, um mich begeistern zu können, wie man sehr schön an Rocketman und Yesterday sieht, schließlich konnten die beiden Original Drehbücher mich unterhalten.

6. Fragt man mich im Freundes- und Bekanntenkreis nach Empfehlungen, dann bekommt man immer eine lange Liste mit Filmen und Serien, die je nach Person und ihren Interessen individuell angepasst wird. Wenn mich eine Serie aktuell sehr begeistern konnte, ist es auch häufiger der Fall, dass ich ungefragt meine Liebe mit ihr teile, insbesondere wenn es aus meinem Bekanntenkreis niemanden gibt, der die Serie gesehen hat. Ich muss mich ja schließlich mit einer Person darüber austauschen. Das Weiterempfehlen funktioniert mal mehr mal weniger gut. Vor Fight Club hat sich eine Freundin von mir immer noch gedrückt, allerdings hat sie sich vor kurzem auf meine Empfehlung bei Netflix Baby Driver angesehen, der sie ebenso begeistern konnte wie mich.

7. Zuletzt habe ich meinen Bullet Journal für den September gestaltet und das war eine schöne Arbeit, weil es mir geholfen hat, mich nach einem anstrengenden Tag zu entspannen

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