Was geschah… im August 2018

NADINE

Gelesen:

*Tschick: Die beiden 14-Jährigen Maik und Tschick begeben sich mit einem geklauten Lada Niva auf eine Reise. Ziel? Die Walachei.
Das Buch wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, beispielsweise 2011 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.
Dennoch hat die Geschichte irgendwie nicht geschafft mich zu packen. Mit den Charakteren bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden und ich bin auch kein Fan des Schreibstils, dieser war mir einfach zu gestelzt jugendlich und krampfhaft witzig gehalten. Ich hatte mir mehr erhofft.

*Harry Potter and the Cursed Child: Das Stück habe ich für meinen Beitrag zu unserem Harry Potter Monat ein zweites Mal gelesen. Meine Meinung dazu findet ihr hier.

*Alice im Wunderland: Teilweise habe ich mich gefragt, was der Autor Lewis Carroll beim Schreiben bitte eingenommen hat, so skurril und schräg ist es an vielen Stellen. Ich bin mir nicht sicher, ob es mir als Kind gefallen hätte.

*Der kleine Prinz: Damit meine neuerworbenen Französischkenntnisse in den Semesterferien nicht einrosten, habe ich mir die zweisprachige Ausgabe geholt.
An diesem Werk zeigt sich, dass Kinderbuch nicht gleich Kinderbuch ist. Einem Kind wird die Geschichte um den kleinen Prinzen bestimmt gut gefallen, als Erwachsener erkennt man aber, wie viel noch dahintersteht und welche Kritik der Autor übt. So ist es ein Buch für alle Generationen, aus dem der berühmte Satz stammt: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

*Skargat – Das Gesetz der Schatten: Der zweite Teil einer Trilogie, weshalb ich hier um Spoiler zu vermeiden, nicht zu viele Worte verlieren möchte. So viel sei gesagt: Jede Person, die Fantasy Bücher liebt, sollte bei Skargat mal vorbeischauen.

Gesehen:

*Sicario 1: Bevor ich mir den zweiten Teil im Kino anschauen wollte, hatte ich noch mal Lust auf den ersten. Und ich musste erneut feststellen, wie großartig dieser Film ist – spannend, atmosphärisch, wahnsinnig tolle Bilder und dazu noch diese Musik! Umso trauriger ist die Tatsache, dass der begabte isländische Komponist Jóhann Jóhannsson Anfang des Jahres verstorben ist.

*Sicario 2: Der erste Teil hatte hohe Maßstäbe gesetzt, die für den zweiten Teil eigentlich fast unmöglich waren zu erreichen. Somit ist er schwächer, aber dennoch ein guter Action Film, der deutlich brutaler ist, dafür sind die Wendungen aber weniger überraschend.

*Brokeback Mountain: Dort wird die Liebegeschichte zweier Cowboys erzählt, die aber aufgrund der Gesellschaft, in der sie leben, nicht zusammen sein können.
Dieser Film hat mich sehr berührt (diese Ende!) und ein paar Tränen sind gerollt. Auch noch Tage später musste ich viel an den Film denken, der mich nicht loslassen wollte.

*ES: Die Verfilmung eines Stephen King Romans über den Horrorclown Pennywise. Netter und unterhaltsamer Film, der aber nicht sehr gruselig war, dafür war er an vielen Stellen zu witzig gehalten.

*Aus dem Nichts: Ein deutscher Film vom Regisseurs Fatih Akin über eine Frau (Diane Kruger), die bei einem Bombenanschlag ihren deutsch-türkischen Ehemann und ihren Sohn verliert. Guter Film mit konsequentem Ende.

*The Broken Circle: Bei der Show Spoil doch!, die ich dieses Jahr in Köln besucht habe (der Beitrag dazu hier), hat Dominik diesen Film vorgestellt und dazu einen Trailer gezeigt, der mein Interesse geweckt hat. Als ich The Broken Circle dann vor kurzem auf Amazon entdeckt habe, dachte ich mir sofort: Den muss ich schauen!
Es ist ein schöner, aber trauriger Film und erzählt die Geschichte des Paars Elise und Didier, deren Beziehung nach dem Tod ihres Kindes an Krebs auseinanderfällt. Das Besondere des Films ist, dass dieser nicht in einer chronologischen Form erzählt wird, was ich gerne mag.

*Joy – Alles außer gewöhnlich: Jennifer Lawrence spielt Joy, die den Wisch-Mopp erfindet. Konnte mich nicht begeistern.

*Paddington 2: Ich liebe liebe liebe diesen Film!! Wie kann man diesen knuffigen Bären auch nicht lieben?? Zudem habe ich lange nicht mehr bei einem Film so lachen müssen wie bei Paddington 2.

*Arrival : Zum zweiten Mal gesehen und konnte mich wieder absolut begeistern. Denis Villeneuve kann einfach Filme machen. Ich bin gespannt, was wir noch von ihm zu sehen bekommen.

*Lights Out: Im Hellen ist noch alles gut, aber wenn dann das Licht ausgeht, dann passieren böse Dinge. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich den Film nachmittags mit einer Freundin angesehen habe und deswegen nicht die richtige Stimmung aufgekommen ist, oder ob er allgemein nicht so spannend ist.

*Chinatown: Ein Kriminalfilm vom Regisseur Roman Polanski, in dem Jack Nicholson einen Ermittler spielt.

*Mission Impossible 1-2: Nachdem der neue Teil der Reihe überall so gut Kritiken bekommen hat und ich keinen einzigen Film der Reihe kannte, dachte ich schaue ich sie mir mal an. Der dritte Teil wird die Tage in Angriff genommen werden.

*Orange ist the new black (6. Staffel): Ich habe etwas gebraucht um in die Staffel hineinzukommen, dann hat sie mir aber gut gefallen. Ich hoffe nur, dass die Serienmacher sie langsam zu Ende bringen, bevor die Luft raus ist.

*Black Mirror (2. Staffel): Wieder eine großartige Staffel, besonders die letzte Folge, nach der ich psychisch etwas mitgenommen war.

SARAH

Gelesen:

*Das Bild der Erinnerung: Dieses Buch von Micaela Jary hat bei mir zwei Anläufe gebraucht. Aber nicht, weil es mir beim ersten Mal nicht gefallen hat, sondern es nach den ersten paar Kapiteln von anderen Büchern verdrängt wurde und ganz tief unter einem Bücherstapel verschwunden ist. Nun habe ich es endlich wieder ausgegraben und komplett gelesen. Und ärgere mich ein bisschen, das nicht gleich beim ersten Mal getan zu haben, denn das Buch hat mir wirklich gefallen. Die Geschichte um ein Kunstwerk spielt gleichzeitig nach dem zweiten Weltkrieg und in der heutigen Zeit. Man erkennt immer mehr Verknüpfungen und am Ende ergibt alles einen (wunderbaren) Sinn. Liebesgeschichten dürfen in dem Roman auch nicht fehlen, sind aber nicht zu übertrieben dargestellt. Ich bin wirklich froh, das Buch doch noch komplett gelesen zu haben.

*Madame le Commissaire und die späte Rache: Der zweite Band einer Krimireihe von Pierre Martin über die Kommissarin Isabelle Bonnet, die früher in Paris an vorderster Front beim Präsidenten arbeitete, sich nach einem Anschlag aber in ihre Heimat, die Provence, zurückzieht. Das Buch ist mit vielen französischen Ausdrücken geschmückt, die manchmal ein bisschen störend wirken, einen Frankreichfan wie mich aber begeistern. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, auch wenn der Kriminalfall vielleicht etwas übertrieben war. Ich werde auf jeden Fall noch einen weiteren Teil der Reihe lesen.

Gesehen:

*Mamma Mia – Here we go again: Ich bin mit gemischten Gefühlen ins Kino gegangen, da ich mir nicht richtig vorstellen konnte, wie man die Geschichte des ersten Teils weiter erzählen könnte. Außerdem hatte ich die Befürchtung, dass alle Lieder wiederholt werden würden. Aber dem war nicht so, denn auch einige eher unbekannte Lieder von ABBA haben es in diesen Film geschafft. Die Story kann einem gefallen – muss sie aber nicht. Dass erst eine Hauptprotagonistin sterben muss, um einen zweiten Teil erzählen zu können, ist etwas traurig, aber die Geschichte um die Vergangenheit dann trotzdem süß erzählt. Am Ende bekommt Cher ihren Auftritt als Großmutter, gut dass sie bis dahin keinen Kontakt zur Familie hatte.

August

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